Alle Jahre wieder………..

Alle Jahre wieder beginnt ein Neubeginn, fängt sich das (Fliegenfischer-)Karussell wieder an zu drehen. Wer früh aufspringt hat dann deutlich mehr vom Jahr!
Eine sehr gute Gelegenheit das Fliegenfischerjahr zu begrüssen, bot sich am vergangenen Wochenende bei Flyfishing Europe am Möhnesee. Mirjana Pavlic hatte geladen, um den Kunden bzw. Freunde des Hauses ein glückliches, gesundes, erfolgreiches und frohes neues Jahr wünschen zu können und ihnen nebenbei viel Petri Heil mit auf den Weg zu geben. Wer die symphatische und fesche Inhaberin von FFE kennt, der kann sich schon gut vorstellen das Sie auch dieses Event mit stilvoller Herzlichkeit minutiös organisiert hatte. Die leidenschaftliche Fliegenfischerin mit slowenischen Wurzeln hatte zum einen für ein kleines, aber feines Rahmenprogramm organisiert und für beste Bewirtung und Betreuung gesorgt. Obligatorisch wurde der Gast zu Beginn dazu eingeladen mit einem Slivovitz auf die neue Saison anzustoßen. Aber auch für diejenigen, die nicht mochten oder noch fahren musste war bestens gesorgt. Kaffee und alkoholfreie Getränke standen den freiwilligen bzw. unfreiwilligen „Abstinenzlern“ selbstverständlich zur freien Verfügung. Aber auch sonst war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Ein Spiessbraten (frisch aus dem Smoker) mit Brötchen fand großen Absatz und sorgte nebenher viel Begeisterung…….der war aber auch so richtig lecker!
Für diejenigen, die statt dem herzhaften Braten lieber etwas süßes bevorzugen (oder die beidem nicht abgeneigt waren), standen noch regelrechte Berge an diversen Torten und Kuchen zur Verfügung.
Günni Sareyka und Wolfgang Wache demonstrierten an diesem Tag ihre Bindekünste, während André Scholz nebenher auch noch für alle Fragen bezüglich der Zweihandfischerei zur Verfügung stand. Peter Joest betreute derweil die „Bindeabteilung“ und stand mit Rat und Tat zur Verfügung. Mit Stefan Schmid war man hinsichtlich dem SIMMS – Programm, der Schnüre von Scientific Anglers und Scott – Ruten ebenfalls bestens betreut. Last, but not least, stand dem Gast noch Holger Bente alias Dr.Catch (www.doctor-catch.com) mit seinem Erfahrungsschatz zur Verfügung.
Auch ich hatte, zusammen mit einem Freud, den Weg zum Möhnesee gefunden, um Gleichgesinnte zu treffen und die Produktneuheiten für das Jahr 2019 in Augenschein zu nehmen. Auch in diesem Jahr gibt es schließlich wieder eine Flut neuer Artikel bei den Marken, für die Flyfishing Europe als Händler zur Verfügung steht. Für großes Interesse sorgte z.B. die streng limitierte und rare Sonderedition der Nautilus X – Classic – Fliegenrollenserie, welche weltweit nur von FFE vetrieben wird. Aber es gab neben den altbekannten Marken auch einige komplett neue Produktlinien zu bewundern. So hat FFE für das Jahr 2019 auch Whiting Feathers (Federn, Skalps und Bälge) und Ross Reels in das Sortiment aufgenommen. Im Laufe des Januars wird dann Fulling Mill als Fliegenlieferant hinzu kommen.
Doch nicht alleinig die Neuheiten lockten. Es ist immer wieder schön auf solchen Veranstaltungen alte Bekannte und Freunde wieder zu treffen bzw. neue Bekanntschaften schließen zu können. Eines zeigt sich dabei immer wieder: Die Fliegenfischerei schlägt Brücken! In der Szene ist man in der Regel auf „Du“ und alles andere als kontaktscheu. Fast fühlt man sich als Mitglied einer riesengroßen Familie – oder ist man es vielleicht sogar? Erfahrungsaustausch, gegenseitige Tipps und Hilfestellungen und die Anekdoten aus der vergangenen Saison sind jedenfalls stets ein zentraler Punkt bei solchen Veranstaltungen.
So konnte ich natürlich auch den ein oder anderen Tipp zu meiner mehrtägigen Huchentour im Februar abgreifen.
Es ist einer Mirjana Pavlic jedenfalls hoch anzurechnen, dass sie beständig durch solche hauseigenen Events eine Gelegenheit dafür schafft, das man einen schönen, kurzweiligen und sorgenfreien Tag unter Gleichgesinnten verbringen kann. Der Aufwand und sicherlich auch die Kosten für die Planung und Durchführung eines solchen Events sind mit Sicherheit nicht zu unterschätzen.
Freuen wir uns also jetzt schon auf die große Hausmesse im Frühjahr, die Anfang März (kurz vor Beginn der „Forellensaison“) stattfinden wird. Ich denke man sieht sich!
Nach folgend noch ein paar Impressionen vom Neujahrempfang 2019 bei Flyfishing Europe:

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Huchomania, Mission Mladica oder 1001 Würfe…………………

Liebe Freunde und Leser meines Blogs,
ich muss mich an dieser Stelle echt entschuldigen. Schon über Monate habe ich nichts mehr von mir hören (in diesem Falle LESEN) lassen. Mein letztes Posting hängt sogar noch halbfertig geschrieben im Nirwana von diesem Blog fest. Die Fotos sind noch unbearbeitet auf der Festplatte und die Erinnerungen gleiten inzwischen dahin!
Selbst die obligatorische Vorstellung der beiden großen Fliegenfischer – Printmedien ist auf der Strecke geblieben!
Was ist passiert? Warum habe ich mich so rar gemacht?
Nun, das ist nicht leicht zu erklären! Ich könnte jetzt lapidar erklären……die Zeit – es fehlte mir an Zeit, um diesen Blog zu pflegen!!!!
Aber ganz so einfach ist das nicht. Es gab in meinem Umfeld einige Ereignisse, die irgendwann jeden von uns treffen können oder sogar treffen werden. Die sind beileibe nicht immer positiv. Sowohl private, als auch fischereiliche Umstände haben mir in diesem Jahr Kraft gekostet. Ich geb zu……das ging bei mir am Ende schon fast in Richtung einer Depression.
Ab Mitte des Jahres hat mir jeglicher Antrieb gefehlt und Lust zu irgend etwas hatte ich am Ende auch nicht mehr. Selbst die Fischerei ist dann viel zu kurz gekommen und Momente etwas „mitteilen“ zu wollen gab es überhaupt nicht mehr!
Abgesehen vom privaten Umfeld, war das Jahr 2018 ja auch fischereilich als Katastrophe zu bezeichnen. Dürre, Hitze, Niedrigwasser……über Monate fehlte der Niederschlag und vielerorts war an die Fliegenfischerei gar nicht mehr zu denken.
Etliche Gewässer hatten gar einen Totalausfall der Salmonidenbestände zu beklagen.
Bin ich im Vorjahr noch mit Freude nach der Arbeit an mein Vereinsgewässer gefahren, so habe ich mich dieses Jahr lediglich vereinzelt am Wochenende dort blicken lassen. Äschen konnte ich gar keine fangen und nennenswerte Forellen waren an zwei Händen abzuzählen. Aber immerhin……der olle Trump will uns ja immer noch deutlich machen, das es gar keinen Klimawandel gibt! Ein wirklich sachkundiger Präsident of the United States…….Chapeau!!!!
Klar gibt es einen Klimawandel – der ist aber nicht allein von Menschenhand gemacht, aber wir beschleunigen den Zug zweifelsfrei!
Aufregen muss ich mich auch immer wieder über diese Diletanten der Deutschen Umwelthilfe! Die klagen reihenweise Fahrverbote ein und bestrafen mit ihrer Vorgehensnsweise den „kleinen Mann“. Mit dem Erfolg das nichts passieren wird, außer das diese Spinner den Ottonormalverbraucher enteignen. An die wirklichen Drecksschleudern (Schifffahrt, Industrie, Kraftwerke etc.) trauen die sich gar nicht ran. Allein die Binnenschifffahrt auf dem Rhein bei Köln erzeugt mit ihren paar Schiffen mehr Emissionen, wie der gesamte Straßenverkehr der Millionen – Metropole!!!! Über den Hamburger Hafen brauchen wir da erst gar nicht Reden!!!!
Ich habe die Befürchtung das diese unsachlichen „Wirtschaftsterroristen“ unser Land noch in eine Rezension führen werden. Terroristen? Ja genau das, auch wenn die Deutsche Umwelthilfe kein „Blut vergießt“ oder „Menschen liquidiert“……sie stören das öffentliche Leben, vernichten „Werte“ und mindern die Kaufkraft des gemeinen Volkes…..alles unter dem Deckmantel der „Gemeinnützigkeit“. Vernünftige Lösungen fällt diesen Leuten nicht ein. Ein Handelsverbot von älteren Dieselfahrzeugen z. B. und strenge Umweltauflagen für oben genannte „Drecksschleudern“! Statt dessen ziehen die ihren kleinkarierten Mist durch, der wenig zieführend ist und kaum Wirkung zeigen wird!!! Außer halt im Portmanaie des kleinen Mannes!!!!!

Nun denn…..kommen wir zu anderen Dingen (sonst reg ich mich wieder auf)……..
Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Auflage von „Fliegenfischer mit Herz“. Die ersten 50 Auktionen sind sogar schon am Start und man findet diese bei EBAY unter dem Suchbegriff „Fliegenfischer mit Herz“ oder unter dem Verkäufer – Alias „henkiboy“. Ich würde mich freuen auch den geneigten Blogbesucher als Unterstützer / Bieter begrüßen zu können. In den letzten vier Jahren konnte ich eine Gesmtsumme von 12 000 .- € dem „Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e. V.“ überweisen. Ich würde mich freuen dank eurer Hilfe in diesem Jahr die 15 000er Marke knacken zu können! Bitte macht die Geschichte publik und arbeitet an diesem Ziel mit!!!!

Tja und nun zum Thema „Huchen“! Ich weiß ja nicht was mich da geritten hat, aber ich habe tatsächlich im Februar eine Reise nach Slowenien geplant , um mein Glück dort zu versuchen. Seinerzeit habe ich im Rahmen meiner „Bosnien – Tour“ Velibor „Caki“ Ivanovic kennen gelernt. Damals habe ich recht schnell gemerkt: Der Mann hat eine echte Passion……..die Huchenfischerei!
Wann immer es ging schwärmte er vom Donaulachs und sein Wissen um diesen seltenen Salmoniden war zweifelsfrei fundiert. Just bei dieser Tour hatte ich auch den ersten Kontakt zum „König ohne Königreich“! Als ich eine durchschnittliche Äsche in einem Pool drillte, kam einer dieser Giganten hoch und wollte sich das arme Tier schnappen. Der Anblick des riesigen Schädels, welcher sich aus der Tiefe des Pools schraubte, war schon ein Erlebnis!!!
Das war seinerzeit in der malerischen Sanica. Auch am Ribnik und in der Sana konnte ich während der Tour Huchen sehen. Ein paar Jahre zuvor hatte ich die kupferfarbenen Giganten hinter einem Wehr an der Sava in Slowenien beobachten können. Velibor habe ich seit der Bosnien – Tour noch zweimal im Rahmen der EWF (Erlebniswelt Fliegenfischen) in Fürstenfeldbruck getroffen. Einen Huchen habe ich seit damals nicht mehr zu Gesicht bekommen.
Irgendwann im November erreichte mich dann eine Offerte von Velibor aus heiterem Himmel. Drei Tage Huchenfischerei mit Guiding und fettem Rahmenprogramm zu einem echt guten Kurs. Ich fragte spasseshalber meine Frau, wie sie das sehen würde und ihre Antwort war: Mach!!!!
Doch alleine nach Slowenien fahren? Ich streckte also meine Fühler aus und fragte im Freundeskreis nach, ob jemand Interesse hätte. Zunächst rief ich meinen Vereinskollegen und Fischerfreund Werner an, doch der winkte ab. Der zweite Anruf galt meinem Ex- Arbeitskollegen und Fischerfreund Michael. Meine Frage lautete: „Hör mal Mischa….hast Du mal Bock auf was ganz bescheuertes?“ Er fragte was ich damit meinen würde und als ich ihm erklärte worum es sich handelt, entgegnete er sofort: “ Ich muss das mit meiner Frau abklären, aber wenn die ihr OK gibt, dann bin ich auf jeden Fall dabei!“
Tja……und nun hat die Mission „Mladica – serbokroatisch für Huchen“ Fahrt aufgenommen. Das Arangement ist gebucht und das Getackle (Gerät) ist fast vollständig vorhanden! Mit einem glücklichen Zufall kam ich sogar günstig an eine Neoprenwathose von Orvis in der Stärke von 5 mm. Erfrieren werde ich also nicht!
Eine , nein zwei Ruten der Klasse 8 und zwei entsprechende Rollen sind ebenfalls vorhanden. Klasse 8? Ist das nicht zu schwach? Also es wäre vermessen für drei Tage Fischerei an die Sava nach Slowenien zu fahren, mit dem Ziel einen 120 Zentimeter langen Giganten aus dem Wasser zu zaubern. Der Huchen ist der Fisch der 1001 Würfe. Ist es schon schwierig den Fisch der 1000 Würfe, die Meerforelle, ans Band zu bekommen – so wird das von Hucho hucho noch getoppt. Wenn ich nichts fange oder eine kapitale Regenbogenforelle als „Beifang“ respektive „Kollateralschaden“, so ist das gut. Fange ich einen Junghuchen von 60 bis 70 Zentimetern, dann bin ich äußerst zufrieden……aber an ein kapitales Exemplar wage ich erst gar nicht zu denken! Daher wird die 8er Rute mit Sicherheit auch reichen!
Ich habe mir aber sagen lassen das der Huchen ähnlich wie der Hecht tickt. Wenn Huchen laufen (jagen), dann fängt man sie auch. Passen die Umstände nicht und er dämmert in seinem Kolk vor sich hin, dann kann man anstellen, was man will – man wird definitiv als Schneider nach Hause fahren. Mal sehen was Petrus diesbezüglich für uns vor hat!!!!
Uns hat jedenfalls das „Huchenfieber“ gepackt und wir freuen uns auf eine slowenische Winterlandschaft und gesellige Stunden unter Gleichgesinnten. Alles andere wäre das i – Tüpfelchen und eine nicht erwartete Krönung des Ganzen.
Es geht jedenfalls am 06.02.2019 über Waiblingen nach Radovljica in Slowenien an die Sava, wo wir drei Tage fischen werden. Ganz in der Nähe habe ich seinerzeit auch meine ersten Huchen gesehen, als ich im Sommer dort zur Forellenfischerei war. Natürlich werde ich darüber berichten, wie es mir ergeht / ergangen ist.

Noch einmal Entschuldigung für die lange Abstinenz als „Blogbetreiber“! Ich hoffe Du / Sie als wohlwollender Leser wirst mir / werden mir auch weiterhin die Treue halten!

An dieser Stelle noch: Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2019……und natürlich alles Petri Heil der Welt!!!! Ich schau zu das ich nun wieder öfter von mir hören / lesen lasse!!!! Das Angeljahr 2019 wird für mich ja früh beginnen. Vielleicht „zocke“ ich im Januar noch ein paar Regenbogner an „De Ronde Bleek“, um mich gleichzeitig mit dem 8er Gerät vertraut zu machen, aber Anfang Februar steht dann schon das erste richtige „Abenteuer“ des Jahres auf dem Programm!!!!!

Nach der Traun ist vor der Traun…….

Nun sind es schon fast sieben Wochen, die der Trip zur Traun her ist. Mit zwei Kollegen ging es zum Forellenhof ins bayrische Eisenärzt, um dort eine schöne Zeit mit der Fischerei zu verbringen. Im Nachhinein betrachtet war es im großen und ganzen auch wieder eine tolle Erfahrung, aber es hat sich auch gezeigt das eine Tour unter Kollegen schnell durch einen „Querschläger“ vergiftet werden kann. Leider gab es solch einen Menschen auch bei der Truppe, mit der ich vor Ort war. Ständig ließ dieser Mensch sich von seiner Wetter -App die Laune verderben, um dann rumzunörgeln und den Standardspruch abzulassen: „heute soll es regnen…..ich geh nicht fischen!“. Am Ende jammerte er rum, das er sich etwas weg geholt habe und sich nicht gut fühlen würde. Von „Schüttelfrost“ sprach er, obwohl er augenscheinlich quietschfidel war. Den Namen hatte er dann schon schnell bei den anderen Gästen weg.
Der Spuk war dann aber schnell vorbei, denn er war „voraus ahnend“ mit dem eigenen PKW angereist und trat nach ein paar Tagen vorzeitig die Heimreise an. Abends beim Essen wurden wir dann gefragt wo „Schüttelfrost“ denn sei. Wir erwiderten, das er nach Hause gefahren ist und damit war dieses unliebsame Kapitel dann auch geschlossen.
Die Wahrheit liegt wohl eher woanders. Im Vorfeld hatte dieser Mensch große Töne gespuckt: „Ich zeig dir wie man Fische fängt! Derjenige der die größte Forelle fängt….der kriegt vom anderen eine Kiste Bier!!“ Die Realität sah dann aber ganz anders aus. Wahrscheinlich dachte er, das man an der Traun nur die Fliege auf das Wasser setzen muss und schon die dicken Fische fängt. Zu sehen sind sie ja auch jederzeit und allerorts! Nur muss man sich den Gegebenheiten auch anpassen können und sich auf diese einstellen. Die Fische zeigen sich bisweilen heikler und wählerischer als am heimischen Mittelgebirgsfluss. Das trübere Wasser daheim kaschiert halt so manchen Fehler. Das glasklare Wasser des oberbayrischen Flusses dagegen nicht. Unser mürrischer Kollege hat, eigentlich erwartungsgemäß, schwer in die Röhre geguckt – ich kann mich nicht daran entsinnen ihn einmal mit krumm gebogener Rute gesehen zu haben.
Auch ein zweiter Trupp vor Ort, bestehend aus zwei Fischerkollegen hatte einen „Kollateralschaden“ zu vermelden, so dass am Ende „drei Musketiere“ den Rest der Woche miteinander verbrachten.
Wie schon erwähnt, war die Fischerei wieder einmal als tolle Erfahrung zu werten. Dieses Mal blieben für mich die wirklich großen Fische von 60+ zwar aus, aber ich konnte immerhin drei Regenbogner der 50+ – Klasse verhaften……..bis hin zum Milchner von 56 Zentimetern und 2,2 Kilogramm Gewicht. Wenn man solch eine Traumdestination befischt, dann relativieren sich die Möglichkeiten am heimischen Gewässer recht schnell. Zum einen sind an der Weissen Traun die Fischer durchschnittlich 40 bis 45 Zentimeter groß, was zuhause schon als wirklich guter Fisch zu bezeichnen ist und zum anderen fischt man dort, im Gegensatz zum Hausgewässer, auf Sicht. Nachfolgend möchte ein paar schöne Eindrücke bezüglich des Trips zur Traun anbieten:


Fischereilich hatte die Traun also wieder viel zu bieten! Ich mag es, wenn ich mich am glasklaren Gewässer an einem „Projektfisch“ festbeissen kann. Den Fisch zu spotten und ihn nach (gefühlt) endlos langen Versuchen doch noch überlisten zu können. Ich geniesse es, wenn um mich herum die Fische steigen, ihre Mäuler synchron im Oberflächenfilm öffnen und offensichtlich mit nichts zu erreichen sind – einfach nur ein tolles Naturschauspiel! Ein Fisch, der es mir besonders angetan hat ist der Bachsaibling. Zuhause ist dieser farbenprächtige Einwanderer kaum anzutreffen. In Bayern habe ich dieses Mal allein an einem Tag sieben oder acht dieser bunten Kobolde verhaftet. Insgesamt war der Ausflug wieder ein Fest für die Sinne. Von der Unterkunft an, bis hin zur Fischerei, hat einfach wieder alles gestimmt. Und dann war da noch ein 69er Fisch (Salmo trutta alexandra), der Anfang des Jahres aus München eingewandert ist und den Gästen im Forellenhof die Zeit einfach nur verschönert, jeden Wunsch von den Lippen abgelesen hat. Das Gesamtpaket hat wieder gestimmt!!
Auf dem Rückweg (jede schöne Zeit geht auch einmal zu Ende) habe ich meinen Begleiter dann dafür gewinnen können eine kurze Pause an der Quelle der Blau einzulegen. Der Blautopf bei Blaubeuren ist echt einen Besuch wert. Ich denke es gibt kaum eine schönere Quelle in Deutschland!

Wieder zuhause hatte ich kaum noch Antrieb auch dort wieder die Fliegenrute auszupacken. Man ist einfach gesättigt und verwöhnt, wenn man eine solche „Traumdestination“ erfolgreich befischen konnte. Es blieb bei einem Ausflug an die Vereinsstrecke. Wie schon bei den Besuchen im Frühjahr, zeigte sich diese launisch, auch wenn dieses Mal wenigstens ein paar schönere Fische hängen blieben. Das Wetter war ebenso durchwachsen, wie der Fangerfolg. Dazu kam noch eine „Pechsträhne“, denn ich verlor auch einige gute Fische durch einen Abriss oder ein Aussteigen. Zweimal wurde ich mit meinem Begleiter von Petrus mal so richtig nass gemacht (von oben), was sich natürlich auch nicht gerade „Stimmungs hebend“ auswirkt. Aber auch an diesem Tag habe ich einige Erinnerungsfotos gemacht:

Am letzten Wochenende ging es zwecks Recherche – Tätigkeit dann an die Obere Lenne in Höhe von Lennestadt. Dummerweise wurde zuerst der Erlaubnisschein geholt und dann das betreffende Stück in Augenschein genommen. Das war sprichwörtlich ein Satz mit X! Das war nix. Niedrigwasser und völlig falsch eingeschätzte Bedingungen erübrigten die Fischerei. Hier hätte ich eine meiner Bachruten benötigt! Gleichsam wäre die Fischerei wohl auch aufgrund der hohen Temperaturen und des niedrigen Wasserstandes wenig erbaulich gewesen. Unser Heil in letzter Not (damit die lange Anfahrt nicht komplett umsonst, respektive vergeblich war, suchten wir dann am nahe gelegenen „Forellenpuff“. Am späten Nachmittag konnte ich dort dann eine respektable Regenbogenforelle mit einer schwarzen Klinkhammer überlisten. Zuvor gab es nur vier Minibarsche. Die hohe Wassertemperatur hatte die Salmoniden einfach beißunlustig gemacht. Sie hatten mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. „Hunger“ war da sicherlich kaum Anreiz die Fliege zu fassen.
Aber wie schrieb ich schon in der Überschrift: Nach der Traun ist vor der Traun!
So werde ich in den kommenden Wochen kurzentschlossen mein Fischer – Heil wieder an der Traun suchen. Die Ferienwohnung ist jedenfalls gebucht und einige Unternehmungen, die ich während des letzten Aufenthaltes nicht durchführen konnte sind fest eingeplant.
Ich bin aber auch noch die Vorstellung der (inzwischen nicht mehr ganz) aktuellen Ausgabe von „Fliegenfischen“ schuldig……und das obwohl wieder einmal ein Artikel von mir drin ist! Zunächst ein Blick auf das wirklich schöne Titelbild:

Kommen wir zu den Beiträgen:

Notizbuch – Aktuelles aus der Szene

STORYS
Anders als Andere – Harald Bayler fischt auch mit der Trockenen, wenn keine Fische steigen
Verhindert den Infarkt – Axel Wessolowski warnt vor der Wasserkraft am Balkan und stellt eine Kampagne des Widerstandes vor
Die kleine Raupe Nimmersatt – Walter Reisinger und Bernd Ziesche erlebten an der Glomma erstaunliches
Die vier Musketiere – Roman Moser stellt die vier wichtigsten Eintagsfliegenlarven und ihre Imitationen vor
Flifi – Stammtisch – 2 oder 4 -teilige Fliegenrute gefällig? Für und wieder!
Wegweiser zum Wurf – Werner Berens über didaktisches und autodidaktisches Erlernen der Wurftechniken
Gedanken zur Fliegenwahl – Hartmut Kloss referiert über die Wahl der richtigen Lachsfliege
Zu Besuch bei Mikael Frödin – Edwin Hartwich hat den bekannten Lachsfliegenfischer besucht
Die Mutter aller Bücher – Peter Skibicki besitz die Erstausgabe des Klassikers von Charles Ritz und stellt sie vor
Zu Besuch bei den Guides – Peter Schmidt hat einige besucht und sie aus dem Nähkästchen plaudern lassen
Momente – Edwin Hartwich zeigt den „Nebel in Flammen“

GEWÄSSER-GUIDE

Deutschland: Sächsische Schweiz / Erwin Rießle war dort; Österreich: Zwettl / Wolfgang Hauer stellt das Forellenparadies im Waldviertel vor; Frankreich: Die Domaine Sommedieue – exklusive Stillwasserfischerei von Detlef Henkes; Slowenien: Die Sava / Claus Kelch war am berühmten Forellenfluss, Italien: Trentino / Eine berühmte Region stellt sich vor; Dänemark: Skjern – Au / Ralf Kanstorf stellt die Königin der dänischen Lachsflüsse vor

und natürlich die Vorschau auf die Ausgabe 05 / 2018!!!

Holpriger Start ins Frühjahr………….

Nun liegen die ersten Ausflüge an diverse „Schonzeit befreite“ Flußstrecken hinter mir. Ich muss schon sagen…..da hatte ich mir doch ein wenig mehr versprochen!
Am Wochenende vor dem Osterfest wagte ich den ersten Ausflug an mein Vereinsgewässer, der Rur bei Düren. Michael, ein Fischerfreund und Ex- Arbeitskollege und ich gaben an den diversen Hotspots der malerischen Rur alles und wir kämpften wie die Löwen, aber Löwen sind halt nicht immer Könige……und manchmal werden sie auch „enttrohnt“. Nix war es mit einem „Fangfestival“ zu Saisonstart. Obwohl es gegen Mittag einen recht umfangreichen Schlupf von Exemplaren der Baetis – Gattung gab, scheinte das unser Flossenwild nicht zu interessieren. Im Gegensatz zu unserem Federwild, welches fast durchzudrehen schien, war das Schuppenwild „ausgeflogen“!
Kein Ring, keine Fisch….am Ende keine Hoffnung und vor allem……eine Schneiderrunde ohne Kontakt.
Nun gut, man muss aber auch dazu sagen das die jüngste Kältewelle (Putins Hammer) die Natur noch einmal so richtig zurück geschmissen hatte. Es war ja in der Woche vor Ostern nicht das geringste Grün an Busch und Baum zu sehen!!! Ich habe mal recherchiert – ein Jahr zuvor hatten wir zu dieser Zeit statt 9° C satte 23,5° C. Klar das der Fisch 2017 zu dieser Zeit munterer war. Naja….wenigstens an der frischen Luft gewesen und „Wasser gesehen“!!!


Ich vermag nicht zu sagen ob es eher „Frustbewältigung“ war oder doch eher auf „Wiedersehensfreude“ beruhte. Jedenfalls konnte ich meinen „Sinnesgenossen“ Gerd dazu bewegen an Karfreitag das Projekt „Fisch“ an der Anlage „De Ronde Bleek“ in den Niederlanden in Angriff zu nehmen. Doch hier zeigten sich die Fettflossenträger ebenfalls in zickiger Laune, auch wenn die gesamte Situation deutlich leichter zu beherrschen war. Es dauerte nicht lange und Gerd hatte die erste Regenbogenforelle auf Nymphe verhaftet. Sein Sohn zog recht bald nach. Ich dagegen musste mich arg in Geduld fassen.
Aus irgendeinem Grund war ich vom Ehrgeiz zerfressen mit der Trockenfliege zum EWrfolg kommen zu wollen! Am Ende wurde meine Harnäckigkeit belohnt und ich verhaftete zwei Regenbogner von 40+ auf der bewährten Klinkhammer. Tatort: Kreken
Ich weiß nicht ob es „Goldforellen“ waren (die Albinoform der Regenbogenforelle) oder aber Goldorefen oder Koikarpfen. Zweimal, als ich eines jener Exemplare zielgenau angeworfen hatte, befand sich am Ende doch eine stinknormale Regenbogenforelle in schöner Größe im gummierten Schonnetz.
Gegen Ende des Ausflugs enterten wir dann noch die Floße auf dem Hauptsee, um Streamer durch das Wasser zu ziehen. Während Gerd und sein Sohn leer ausgingen, konnte ich meine Statistik noch einmal deutlich aufwerten. Zwei Regenbogenforellen mussten kurz ihr angestammtes Element verlassen und durften Luft schnappen. Darunter ein respektables Exemplar von 50+. Ich bin immer wieder erstaunt darüber wie wehrhaft diese Großforellen in diesem See sind. Was passiert erst wenn man eine wirklich kapitale dran hat? Da geht die Post aber mal so richtig ab!!!
Als die Heimat rief hatte ich vier Forellen vorzuweisen. Das war zwar genauso viel, wie meine beiden Begleiter zusammen, entsprach aber nicht wirklich den Ansprüchen. Am Ende zeigte sich jedoch: „Karfreitag“ und „Fisch“ gehören einfach zusammen!!!

Noch während des Osterwochenendes zog es mich erneut an die Rur. Wieder einmal beharkte ich diverse, vielversprechende Stellen mit Nass- und Trockenfliegen. Als ich schon gar nicht mehr mit einer „Fischbegegnung“ rechnete und meine Aufmerksamkeit einer startenden Entengruppe widmete, verschwand meine Klinkhammer in einem Ring. Ich bekam das aber nur beiläufig mit und setzte aus Reflex einen Anhieb. Tatsächlich konnt ich in der Folge die erste Bachforelle des Jahres verhaften. Es gab aber auch „Beifänge“! So entriss ich dem Fluss eine elektronische Feinwaage und ein Navi. Ob die Waage das Utensil eines „Dealers“ war oder aber von einer entnervten Sekretärin entsorgt wurde? Who know it!!!! Nach der Trocknung funktioniert sie jedenfalls wieder und die schädlichen Batterien hatten auch keine Gelegenheit im Fluß auszulaufen. Leider macht das Navi keinen Mux mehr. Aber auch hier konnten die schädlichen Stoffe des Akkus geborgen werden, bevor Schaden an der Fauna entsteht!

Leider erartete mich dann am letzten Wochenende eine weitere „Nullnummer“. Ziel des Ausflugs war die Lenne bei Rönkhausen. Wieder einmal war Ex – Kollege und Fischerfreund Michael mit an Bord. Zudem waren wir mit Niki Casset verabredet, der die Lenne recht gut kennt.Die Wetterredakteure hatten sogar einen „sommerlichen“ Tag voraus gesagt!!!
Anscheinend ticken die Uhren im Sauerland aber anders. MNorgens zeigte sich dieses jedenfalls alles andere als „sommerlich“ und das Wasser war (mit Verlaub gesagt) „arschkalt“.
Mit Mühe und Not „entriss“ Niki der Lenne eine Portionsforelle, während wir anderen beiden den ganzen Tag über vergeblich auf Kontakt warteten. Streamer – checked! Nassfliege – checked! Es war zum verzweifeln. Kein Fisch zu sehen, keine Aktivität zu beobachten und kein Kontakt zu spüren. Aber solche Tage gehören dazu. Sie lassen die erfolgreichen Stunden am Wasser NOCH wertvoller erscheinen!!!

Am kommenden Wochenende pausieren die fischereilichen Ambitionen erst einmal. Grund dafür ist ein Besuch der EWF in Fürstenfeldbruck. Offenbar wird ein kompletter LKW mit SIMMS‘ – Klamotten vermisst. Man hat mich nun darum gebeten die Spur aufzunehmen und den Verbleib zu klären!
Ist natürlich Quatsch………ich werde runter fahren und mich hier und da nützlich machen! Dabei werde ich dennoch Augen und Ohren offen halten und die „Fliegenfischerszene“ genauestens sondieren. Nur wer am Ball bleibt ist den Fischen eine Flosse voraus!!!!
Einen habe ich aber noch! Es ist die Vorstellung der neuen Ausgabe von „Fliegenfischen“!
Zunächst ein Blick auf das Cover:

Kommen wir zu den Beiträgen:

Notizbuch – Aktuelles aus der Szene

STORYS
Phase 3 – Harald Bayler stellt ihnen die 3 wichtigen Maifliegenimitationen vor
Der erste Hecht des Lebens – Michael Werner gibt Tipps zum ersten „Fliegenhecht
Erfolg ist planbar – Steffen Schulz gibt Tipps für Hecht an großen Gewässern
Die kleinen Dinge des Lebens – Adrian Prus fing die legendären Brackwasserhechte mit dem Kajak auf Mön
Mach‘ es zu deinem Projekt – Frank Weissert war nicht in einem Baumarkt, sondern ging den Meterhecht in Irland an
FliFi Echo – Nachschlag gefällig?…..der Leser kommt zu Wort
Die Bewegungen des Swings – Roman Moser bricht eine Lanze für die Nassfliege
Stewart’s Black Spider – Walter Reisinger stellt sie vor
Zu Besuch bei Hans-Ruedi Hebeisen – Dominique Lambert hat die Fliegenfischerlegende besucht
Neu: Fliefi-Stammtisch – Ingo Karwath fragt: Geht es noch ohne Action – Kamera?
Markt – Neues Gerät und Bekleidung
Erinnerungen an Assynt – Rainer Bouterwek merkt an

Momente – Edwin Hartwich zeigt die größten Forellen seines Lebens

GEWÄSSER-GUIDE

Italien: Trentino / Thomas Wölfle hat es besucht; Norwegen: Hemsedal / Thor Grothe stellt das Forellenparadies vor; Südnorwegen: Die bunte Vielfalt des Nordens von Michael Werner; Österreich: Gleinkersee / Wolfgang Hauer war dort

und natürlich die Vorschau auf die Ausgabe 04 / 2018!!!

Saisonstart wieder Willen………..

Eigentlich…..ja eigentlich hatte ich vor an dieser Stelle von einem schönen und erfolgreichen Start in die Forellensaison 2018 zu berichten. Womöglich noch mit tollen Fangbildern einer strammen oder gar kapitalen Bachforelle! Doch nix ist damit. Russlands Kältepeitsche hat wieder einmal über Deutschland geknallt und ließ die verheißungsvollen Temperaturen ungebremst und gnadenlos in den Keller Rauschen – schlimmer noch als seinerzeit die Aktienkurse vom DAX, als die Inmobilienblase in den USA platzte.
Das dieser Witterungswechsel nicht ganz unangekündigt kam, war beileibe nur ein schwacher Trost. Schneefall und Temperaturen im Bereich von Minusgraden locken mich jedenfalls nicht hinter dem Ofen vor und somit ließ ich das erste Wochenende der jungen Forellensaison auf der Couch verstreichen. Lediglich um noch ein paar Fliegen für kommende Fischzüge zu binden, raffte ich mich temporär auf. Man weiß ja nie!

Da wenig Raum für die Berichterstattung eines erfolgreichen Fischzuges bleibt, widme ich mich an dieser Stelle lieber einer Nachlese bezüglich der „Frühjahrsshow 2018“ von Flyfishing Europe. Mirjana hatte mir schon im Vorfeld eröffnet, dass sich bezüglich des Ladenlokals inzwischen einiges verändert hatte. Als ich vor Ort ankam hatte ich diese Ankündigung gare nicht mehr so auf dem Schirm. Aber schon beim ersten Schritt in das neu gestaltete Ladenlokal erlebte ich einen positiven „Wow – Effekt“! Seit vielen Jahren war man immer das gleiche Bild gewohnt. Geordnet und sauber hatte sich der „Fliegenfischertempel“ stets präsentiert. Eigentlich kein Grund für „Veränderungen“!!! Doch schon bei den ersten Schritten in das neu gestaltete Ladenlokal zeigte sich: Der Mut zu Neuem lohnt sich!!! Nun präsentiert sich Flyfishing Europes „Store“ noch übersichtlicher und attraktiver. Eine große SIMMS‘ – Ecke läd zum entdecken des Programms aus Bozeman / Montana geradezu ein. Die Rollen sind nun in Vitrinen im Upper – Floor untergebracht und eine neu gestaltete Bindeabteilung präsentiert das reichhaltige Angebot an Materialien deutlich zentraler und sortierter. Insgesamt gesehen….Daumen hoch, aber so ‚was von! Wer noch nicht vor Ort war, der sollte bei Gelegenheit das neue Design echt mal in Augenschein nehmen!!!

Mirjana Pavlic, Inhaberin von Flyfishing Europe (kurz FFE), hatte wieder einmal ein tolles Programm anläßlich der Hausmesse geschnürt. In diesem Jahr hatte sie sich zum Ziel gesetzt ein runderneuertes Programm mit neuen Akteuren auf die Beine zu stellen. Aus diesem Grund fanden viele neue Gesichter unter den Akteuren den Weg zum Möhnesee an die Linkstrasse. Ziel einer solchen Hausmesse ist dem Kundenstamm Gelegenheit zu bieten sich die Neuheiten des Jahres anhand fachkundiger Beratung ansehen zu können. Wie auch sonst üblich wurden Interessenten, welche den Weg zum Möhnesee fanden, bestens versorgt. Grillwurst mit Brötchen, ein süffiges Bier, Kaffee, Limonade bzw. hier und da ein Kräuterlikör oder ein Marillenschnaps…..kein Bedürfniss blieb unerfüllt. Dazu gab es eine Reihe von Wurfdemonstrationen, Tipps von namhaften Fliegenbindern und Vorträge.
So erklärte Stefan Schmid aus der Schweiz, der die Europavetretung fü SIMMS‘ repräsentiert und auch Scientific Anglers für Europa betreut was hinter der Hestellung einer Fliegenschnur steckt, wie diese aufgebaut ist und gab Tipps zu dem Einsatzgebiet der diversen Taper. An anderer Stelle stellte er die wichtigsten Neuheiten der Firma SIMMS‘ aus Bozeman / Montana vor. Diesbezüglich hatte es der Ausrüster aus den USA in diesem Jahr richtig krachen lassen. Über 200! (in Worten zweihundert) Neuheiten hatte man auf den Markt gebracht. Viele bekannte Artikel wurden zwar mit gleichem Namen, aber völlig neu gestaltet und stets innovativ verbessert in das Programm aufgenommen. Stellvertretend möchte ich ein paar Artikel einmal kurz vorstellen.
Da wäre zum einen die neue G3 Wathose, die als als brusthohe Wathose und als Pant neu erschienen ist. G3? G3 gibt doch schon lange werden Sie sich fragen. Doch die neue G3 ist eine wahre Offenbarung. Für mich stets ein kleiner Wermutstropfen war die Steifheit und das Gewicht der ansonsten hochwertigen und haltbaren Serie. Mit der neuen G3 hat Simms einen großen Coup gelandet. Man konnte die Hose deutlich leichter gestalten. Zudem ist sie wesentlich flexibler was der Bewegungsfreiheit merklich entgegenkommt. Die Widerstandsfähigkeit hinsichtlich einer Perforation durch Dornen etc. konnte dennoch um 15-20 % gesteigert werden und…….die neue G3 ist ca. 25 % „atmungsaktiver“! Wenn das mal keine Entscheidungskriterien sind!!!! Und dabei ist die neue Version noch nicht einmal wesentlich teurer wie das Vorgängermodell. Für mich steht sie sicherlich auf der Wunschliste!
Auch beim Topmodell unter den Watschuhen, dem SIMMS‘ G3 Wading Boot hat sich einiges getan. Dieser erfuhr nicht nur optisch eine deutliche Aufwertung. Die Sohle wurde deutlich flexibler gestaltet und die Sohlenkante abgerundet. Zudem hat als nützliches Feature eine Metallöse an der Zunge der Schuhe einen Platz gefunden, die für die Befstigung von Gravelguards Gold wert ist. Erwähnenswert sind auch die Klemmösen für die Schuhriemen. Man zieht die Schnürsenkel stramm und klemmt diese mittels der beiden ersten Ösen ein. Danach kann man den Schuh weiter schnüren, ohne das sich das Schnürband des Vorderfusses wieder lockern kann.
Ergänzend möchte ich auf die aktuelle Serie der G3 Guide – Watwesten hinweisen. Wer die alte Ausführung kennt, der wird sich durchaus fragen, ob man ein solch ausgereiftes Produkt noch verbessern kann. Ja, man kann tatsächlich! Sicherlich liegt hier der Teufel im Detail, aber auch hier hat SIMMS‘ noch einmal ein paar Verbesserungen in das neue Design einfließen lassen.
Völlig überraschend und exklusiv bei Flyfishing Europe erhältlich sind zwei neue Einteiler, die aus atmungsaktive Wathosen mit angeschweißten Boots bestehen. Diese gibt es als ExStream Boot Vibram mit G3 – Technologie und als G4Z Boot Vibram mit G4 – Technologie. Nicht umsonst greifen Berufsfischer auf solche Einteiler zurück. Bislang gab es diese als Gummivariante oder in Neopreneausführung. SIMMS‘ hat nun den Schritt gewagt und bietet solche Kombies als atmungsaktiven Einteiler an. Ideal für alle, die am Wasser keine Zeit verlieren wollen!! Neben den Jungs von Flyfish Europe, der Europavertretung von SIMMS‘ sowie anderen Marken wie Scientific Anglers, Waterworks Lamson usw., stand auch Thies Reimers bereit, um die Marke Orvis zu repräsentieren und die entsprechenden Interessenten fachkundig beraten zu können. Am Sonntag fand dann auch Holger Bente alias „Dr. Catch“  den Weg nach Delecke.

Doch kommen wir nun zum gebotenen Rahmenprogramm:
Zum zweiten Mal dabei waren die Fliegenbinder Wolfgang Wagner aus dem Saarland und Don Schrott. Diese konnten schon beim Fliegenbindetag von Flyfishing Europe im November 2017 das Publikum begeistern. Wolfgang zeigte sein Repertoire und Können in Verbindung mit CDC – Federn. Seine Loop Wing – Emerger und Maifliegen mit extended Deer hair – Body konnten begeistern. Don, ein gebürtiger Amerikaner aus Michigan, zeigte wie man mit einfachen Mitteln fängige Nymphen bindet. Der Name ist Programm – „Copper John Don“.
Ganz neu dabei war Morton Hansen – Insidern auch als „Coastfly“ bekannt. Morten lebt mit seiner Frau und seinen Kindern im norddeutschen Ort Handewitt nahe der dänischen Grenze. Seine ganze Leidenschaft gilt dem Meerforellenfischen an der Küste. In jüngster Zeit hat sich Morten in Dänemark einen Namen als einer der kreativsten und einflussreichsten Fliegenbinder gemacht. Tausende von Facebook-Fans und Instagram-Followern staunen regelmäßig über seine neuesten Ideen für fängige Küstenfliegen. Ich bin mir sicher….Morton wird wieder kommen.
Eigentlich sollte auch Wolfgang Wache kommen. Doch dieser musste leider aus persönlichen Gründen kurzfristig absagen. Im Herbst, beim Fliegenbindetag, ist aber sicherlich wieder mit ihm zu rechnen.
Die Wurfdemos thematisierten vor allem den italienischen Wurfstil TLT. Mit Paolo Rezzonico, Piero Zanetti und Simone Cometti standen dafür drei Schweizer zur Verfügung, die Mitglieder der SIM (Scuola Italiana di Pesca Mosca) sind und diese Wurftechnik natürlich in Perfektion beherrschen.
Thibaut Giband aus Frankreich komplettierte die Werfersektion. Der symphatische Instruktor ging auf das klassische Werfen ein und erläuterte den praxisnahen Einsatz unterschiedlicher Taper bei den Fliegenschnüren.
Wer den Weg an den Möhnesee fand, der hatte also reichhaltige Eindrücke zu verarbeiten. Wer diesen nicht auf sich genommen hatte….der hatte also echt etwas verpasst!!!!

Insgesamt kann man definitiv wieder auf eine gelungene Veranstaltung, kurz vor Saisonbeginn, zurückschauen. Ein zwangloses Treffen unter Gleichgesinnten, bestens bewirtet und voll gepackt mit interessanten Demos, sowie reichhaltiger Information – Herz, was begehrst Du mehr?

Diese Antwort fällt mir allerdings sehr leicht: Nun wird es Zeit für die ersten Ausflüge an den Fluss, bevor dann im April ein weiteres Highlight ansteht……die EWF – eine der größten Fliegenfischermessen Europas. Flyfishing Europe wird natürlich auch dort für Sie da sein und mit Rat und Tat zur Seite stehen!
Bis dahin hoffe ich aber von Besuchen an den Flußperlen in Eifel und Sauerland berichten zu können.

An der Grenze zum Eisfischen…….die Winterspiele gehen weiter

Wenn man derzeit auf die Wettervorhersage schaut, dann ist das was man dort zu sehen bekommt alles andere als erfreulich: Eiseskälte aus Russland wird uns in den kommenden Tagen heimsuchen. Temperaturen bis -22° Celsius – „Minus zweiundzwanzig Grad“ – werden in Deutschtschland erwartet!!!! In Bayern wird die Forellensaison also eiskalt beginnen und für den Westen Deutschlands wird es mit fast – 10° Celsius auch bitterkalt. Und das gerade einmal 18 Tage bevor die Forellenhatz beginnen kann. Frostige Auissichten, die uns da trübe stimmen. Der Winter schlägt also zu einem Zeitpunkt zu, wo gerade die ersten Frühblüher den Weg über Erdschicht machen. Schneeglöckchen, Krokus und Narzissen erobern gerade die Wegesränder, um vorraussichtlich in der kommenden Woche den Kältetod zu erleiden. Die Vorboten des Frühlings werden die Leid tragenden eines mit Wucht zurück kehrenden Spätwinter sein.

So richtig heimelig war es bei meinem letzten Ausflug ans Wasser auch nicht. Trotz der Vorhersage von ordentlichen Plusgraden bekam ich es dennoch eine ordentliche Packung verpasst….und zwar Eis: Es ist jetzt eine Woche her……der Sonntag sollte schön und warm werden. 8° Celsius, Sonnenschein und blauer Himmel waren voraus gesagt. Ideale Bedingungen also, um ein paar Stündchen damit zu verbringen die Rute zu schwingen und Forellen zu ärgern. Doch ein morgendlicher Blick aus dem Fenster ließ mich zweifeln. Das sah alles andere als gemütlich aus! Autos und die Wiese vor dem Haus waren befroren. Ich haderte also mit mir selbst und war unentschlossen.
Andererseits hatte mir Fischerfreund Daniel mitgeteilt das er an diesem Tag zur Anlage „De Ronde Bleek“ kommen wollte. Aber den Ar..h abfrieren? Was war mit den versprochenen Plusgraden? Dann, während der Morgentoilette, hörte ich frohlockende Laute. Singvögel intonierten den Gesang des nahenden Frühlings. Somit raffte ich mich dann doch auf, um im niederländischen Sterksel auf Forellenhatz zu gehen. Der erste Akt bestand natürlich daraus das Auto eisfrei zu bekommen. Nur gut das es dieses praktische Spray für die Windschutzscheibe gibt! Als ich dann endlich los fuhr, strahlte längst das Zentralgestirn am Morgenhimmel.
Nach gut einer Stunde Fahrtzeit bog ich dann erwartungsvoll auf den Parkplatz der Anlage ein. Ein erster Blick auf den Hauptsee ließ mich in Schockstarre verfallen. Statt auf eine spiegelnde Wasserfläche zu schauen, wanderte doch mein Blick erschrocken über eine geschlossene Eisdecke!
Daniel hatte unterdessen gerade ein Floß geentert und spielte mit seinem Begleiter eine Runde „Eisbrecher“. Durch Zuruf begrüssten wir uns auf die schnelle. Ich musste nun unbedingt die Kreken in Augenschein nehmen. Auch dort bot sich ein erbärmliches Bild. Außer einer kleinen Ecke am ersten Teich waren diese durchweg zugefroren. Das hatte ich nun nicht erwartet!
Ich zog mich trotzdem um und sah als einzige Chance auf einen Fisch die freie Stelle am ersten Kreken an.
Beim letzten Besuch hatte ich mich schwer getan und im nachhinein erfahren das grüne Streamer an diesem Tag die bessere Wahl gewesen wäre. Also knüpfte ich einen grünen Woolly Bugger an. Doch die Hoffnung auf einen schnellen Erfolg erstickten im Keim. Nach gefühlt unendlich vielen Würfen kam dann doch der erste Kontakt zustande. Leider blieb der Fisch nicht hängen. Nach einer Weile probierte ich dann das Großkaliber, einen weißen Wiggle – Forellenzonker. Auch dieser sorgte zwar für einen erneuten Kontakt, aber eben nicht zu einem Fisch. Die Forellen schienen alle unter dem Eis zu stehen. Einen ganzen Tag an diesem Loch stehen? Die Aussichten waren mehr als duster. Inzwischen war zwar eine große Fläche des zweiten Teiches eisfrei, aber eben nicht der Randbereich. Wie soll man da einen Fisch drillen? Ich veruchte die Eisfläche bis zu diesem Teil frei zu treten. Das war aber ein aussichtsloses Unterfangen, welches ich schnell wieder dran gab. Also kehrt Marsch und zurück zu meinem „Loch“ am ersten Teich.
Derweil hatte Anlagenbetreiber Jan Kursten ein paar Jungs mit einem Boot auf den Hauptsee geschickt, die unabläßlich ihre Runden drehten, um das Eis zu brechen. Gäbe es doch auch eine Lösung für die Kreken!!
Und die gab es tatsächlich. Plötzlich fuhr Jan mit einem ausgewachsenen Bagger an mir vorbei. Er steuerte diesen von Angelplatz zu Angelplatz und ließ einmal die Schaufel kreisen und schon war das Eis gebrochen. Unverzüglich machte ich mich auf den Weg zum einem der Hotspots am zweiten Teich. Bald schon hatte ich den ersten Kontakt, verlor den grünen Woolly Bugger aber im Gestrüpp hinter mir. Also wechselte ich mangels gleichwertigen Ersatzes auf den weißen Forellen – Zonker und pfefferte diesen hinaus auf den Teich. Es dauerte nicht lange und der erste Fisch konnte zu einem Landgang überredet werden. Ein weiterer schüttelte sich kurz vor der Landung und stieg aus, bevor ich diesen keschern konnte. Irgendwann riss mir dann auch der weiße Zonker ab und ich wechselte versuchsweise auf eine Trockenfliege. Inzwischen waren die Temperaturen deutlich gestiegen und die Forellen quittierten dieses mit erhöhter Aktivität. Sie stiegen sogar vereinzelt nach der sich am Vorfach befindenden Klinkhammer. Es dauerte nicht lange und der zweite Fisch des Tages war mit der dunkelgrauen, selbstgebundenen Klinkhammer überlistet. Ein paar weitere Exemplare konnte ich noch ans Band bekommen, aber nicht landen.
Zwar gestaltete sich der Tag nicht so fischreich wie erhofft, dennoch war er wieder einmal ein erfüllender Ausflug in die Niederlande zu werten. Als ich dann Feierabend machte und auf dem Weg zum Auto war, traf ich Daniel mit seinem Begleiter. Er nahm doch tatsächlich eine Regenbogenforelle von gut 60 Zentimetern aus! Daniel fischt oft antizyklisch und ist dabei sehr experimentierfreudig. Auch dieses Mal hatte er alles richtig gemacht! Auf dem See gab es wohl im hinteren Teil eine eisfreie Stelle. Dort hatten sich die Forellen an der Eiskante aufgehalten. Das Ergebnis ließ sich sehen. Die beiden hatten mit einem weißen Zonker über 20 Fische bis zu einer Größe von fast 70 Zentimetern gefangen. Respekt!! Nachfolgend ein paar Bilder von den Eisfestspielen an diesem Tag:

Ein positiver Aspekt der angekündigten Eiszeit: Ich erwarte einen ORVIS Guide Slingpack, der aufgrund von Lieferschwierigkeiten im Rückstand ist. Diesen gab es aktuell als Abo – Prämie bei „Fisch & Fliege“. Da ich das Magazin eh immer kaufe, habe ich mich zu einem Abonement durchringen können. Mit dieser Prämie als Anreiz war die Entscheidung reine Formsache.
Eine weitere gute Nachricht ist: Laut Langzeitprognose dürfte das Wetter am Wochenende der Hausmesse bei Flyfishing Europe (FFE) am Möhnesee wieder deutlich besser sein. Zumindest für den Sonntag sind aktuell 7° Celsius bei Sonnenschein prognostiziert. Ich bin auf das gebotene Programm schon neugierig und werde rechtzeitig diesbezüglich informieren. Ihr solltet euch diesen Termin (10. und 11. März) schon einmal vormerken, denn die Anreise zu diesem Event wird sich sicherlich wieder lohnen! Aber, wie gesagt:
Dazu später mehr. Ich wünsche euch allen jedenfalls dass ihr erst einmal gut durch die bevorstehende „Minieiszeit“ kommt!

Rosenmontagszug, Veilchendienstagszug oder Fischzug…….Kamelle oder Forelle?

Das musste ja so kommen: Kurz vor Karneval, teils auch Fasching oder 5. Jahreszeit genannt, hat und der Winter doch noch eingeholt und hält uns fest im eisigen Griff. Passend zu den olympischen Winterspielen in Südkorea, haben nun auch hier „Winterspiele“ Einzug gehalten. Mit vollem Programm: Morgendliches Eiskratzen, Eiskunstlauf auf vier Rädern usw..
Wenn da nicht vor ein paar Tagen die Papiere vom Angelverein eingetroffen wären……..das nahende Ende der Schonzeit läge gefühlt noch in weiter Ferne und dabei sind nur noch 33 Tage „Fastenzeit“ zu durchleben. Tatsächlich juckt es aber derzeit schon arg in den Knochen. So sehr sogar, das ich überlege an Karneval das närrische Brauchtum zu ignorieren und mich statt der Umzüge in den Narrenhochburgen auf Fischzüge zu konzentrieren. Quasi Forelle statt Kamelle! Mal sehen wie Petrus dazu steht und ob er ein paar Sonnenstrahlen übrig hat, denn eines ist sicher: Es wird kalt!
Seit letzter Woche sind die beiden großen Printmagazine „Fliegenfischen“ und „Fisch & Fliege“ mit den letzten Ausgaben vor der Forellensaison im Handel. Eine gelungenes „Warmup“ um die letzten, tristen Tage bewältigen zu können. Ich freue mich schon auf die ersten grünen Triebe an Baum und Buschwerk. Schneeglöckchen werden den scheidenden Winter ausläuten und gelbe Osterglocken sind untrügliche Zeichen der erwachenden Natur.
Bevor es aber soweit ist, erlaube ich mir auf den Inhalt der genannten Hefte aufmerksam zu machen. Ich fange einmal mit der „Fisch & Fliege“ an. Zufällig thematisiert Elmar Elfers in dieser Ausgabe die Traun im Chiemgau. Ein Urlaub im Mai ist von mir schon längst fest eingeplant! Doch vorher wird es für mich noch andere, fest eingeplante, Termine geben. Natürlich werde ich kurz vor Beginn der Saison zum Möhnesee fahren, um der großen Frühjahrsshow von Flyfishing Europe am 10. und 11. März beizuwohnen. Etwas mehr wie einen Monat später geht es dann runter in das Vorland von München, wo ich die Erlebniswelt Fliegenfischen, kurz EWF, besuchen werde. Doch kommen wir zurück auf den Inhalt von Fisch & Fliege:

Kommen wir zum Inhalt:

PRAXIS
Die richtige Masche –  Hans Eiber nimmt Keschernetze unter die Lupe
Muss ich haben – Steffen Schulz über 10 „Must haves“ für den Raubfisch Fliegenfischer

ICH SAG MAL SO
Sätze in den Mund geleget – Beantwortet von Jonas Hölz

INTERVIEW
Beeindruckende Bilder – Jan Mellenthin verbindet Fliegenfischerei mit der Kunst

REISE
Gaula – nordische Legende– Paulo Hoffmann hat den Lachsfluss besucht
Die Forellen des Fiskonbäcken – Anders Holm und Magnus Ström waren in Lappland
Neu entdeckt: Die Lauter – klein aber fein – Holger Herold über eine wiederentdeckte Bachperle
Tiroler Tradition – Die Loisach – Florian Kaise war im Mohr Life Resort
Ein Traum die Traun – Elmar Elfers war im Chiemgau zu Gast
Paradies für Punkte – Trollvika in Norwegen – Stefan Hierl verlos sein Herz an Trollvika

FLIEGENBINDEN
Scharfer Blick – Erwin Tibad zeigt die Fertigung von Shrimp – Augen
Binden mit Off Bead – Glasperlen auf dem Schenkel – Hans van Klinken stellt zwei Muster vor vor
Barry hilft beim Binden – ein Profi gibt Tipps – Barry Ord Clarke greift in seine Trickkiste
Was kreucht und fleucht – die Maifliegennymphe – Igor und Nadica Stancev binden eine Maifliegennymphe vor

REPORT
The Maximum Code – Canarian Cup – Peter Corzilius und Nicolas Maier über ihr neues Filmprojekt auf Gran Canaria

GERÄT
Im Langzeittest – Fluo – Nymphen von Yangoo
Produkte – Neues am Markt

LESERAKTION
Neuer Start mit Cast – Loop – Gewinner berichten

STANDARDS
News – Aktuelles aus der Szene
Kurz gefragt – 5 Fragen an an……Markus Müller

und natürlich ein Ausblick auf Ausgabe 54

Wie schon erwähnt ist auch „Fliegenfischen“ mit der Ausgabe 2/2018 (Februar/März) inzwischen im Handel erhältlich:

Inhaltlich gibt es folgende Themen:

Notizbuch – Aktuelles aus der Szene

STORYS
Geschöpfe aus Nebel und Schnee – Roman Moser fischt auch jetzt schon trocken….mit der February Red
Fjord-Forellen – Erik Müller übder die harte Küstenfischerei im Februar und März
Mein Weg zur Meerforelle – Peter Corzilius stellt Ihnen seinen persönlichen Weg zum Silberbarren vor
Glücklich abgesoffen – Christoph Hellwig über einen „Katastrophentag“
Probiers mal mit Gemütlichkeit – Harald Bayler schwört auf DT – Schnüre und meint das sie ganz und gar nicht „out“ sind
Der Zauber der Zitate – Ingo Karwath über legendäre Zitate in der Fischereiliteratur
Live dabei: Winter-Barsche – Steffen Schulz begleitete Marc Zitvast bei der Streamerfischerei auf dicke Barsche
Sterben wie die Fliegen – Michael Werner über das dramatische Insektensterben in Deutschland
Neu: Fliefi-Stammtisch – Bernd Kuleisa fragt: Welcher Fisch ist der stärkste im Drill?
Markt-Spezial – Pfiffiges und nützliches für den Watfischer

Momente – Immer diese Konkurrenz – Ein Seehund taucht auf

GEWÄSSER-GUIDE
Italien: Trentino / Thomas Wölfle hat es besucht; Niederlande: De Ronde Bleek / Ich besuchte die vorbildliche Anlage für Sie; Österreich: Almsee / Hans Pehersdorfer stellt das Juwel vor; Dänemark: Fünen /Jan Hald Kjeldsen stellt die Inseln vor

und natürlich die Vorschau auf die Ausgabe 03/2018!!!