„Eier legende Wollmilchsau“ oder „Rohrkrepierer“…………..

Geneigte Leser meines Blogs wissen es ja schon. Seit einiger Zeit bin ich stolzer Besitzer der Center Axis in Klasse #5 und 9′ von Waterworks Lamson. Ist das Rad damit nun erneut erfunden worden? Ist die Conmbo tatsächlich DIE „Eier legende Wollmilchsau“ am Gerätemarkt oder doch ein „Rohrkrepierer“? Ich nehme es einmal vorweg – weder noch….doch dazu später mehr.
Kommen wir zunächst einmal zu dem, was einen Blog ausmacht, nämlich dem „Tagesgeschäft“.
Viele Würfe, häufige Fliegenwechsel und wenig Erfolg
Der Monat Januar geizte bislang nicht mit „Wetterextremen“. So gab es einige Tage, an dennen man keinen Hund vor die Tür schickt (ich erinnere an „Frederieke“). Aber es gab halt auch die Tage, wo es aufgrund von Sonnenschein kein Halten mehr gab. An den letzten beiden Sonntagen war das nämlich genau der Fall. Sonntage mit dem was das Wort ausmacht, nämlich einer guten Portion Sonne, ließen die Hormone aufkochen und schrien geradezu nach einem Angeltrip. Immerhin hatte ich am ersten Angeltag des Jahres ja schon positive Eindrücke mitgenommen.
Eine Woche später herrschten (vermeintlich) ähnliche (Wetter)Bedingungen. Doch schon als ich in Sterksel ankam und „De Ronde Bleek“ in Augenschein nahm, ahnte ich „schlimmes“. Das Wasser der Anlage war trüb und braun. Das eisenhaltige Grundwasser drückte von unten und hatte die Braunalgenblüte verstärkt. Als ich dann an den kleinen Teichen an der Seite des Hauptsees ankam, stellte ich fest das „Väterchen Frost“ zugeschlagen hatte und die Uferbereiche zu großen Teilen mit einer hauchdünnen Eisschicht überzogen waren. Wenn heute etwas gehen sollte, dann war es wohl eher „Forelle on the rocks“. Mit „Eisfischen“ hatte das zwar noch nichts zu tun, aber die vereisten Flächen minderten natürlich die Möglichkeiten der Fliegenfischerei bzw. grenzten die Örtlichkeit stark ein. Zunächst versuchte ich mich mit der Trockenfliege, dann mit der Nassfliege. Lediglich zwei vorwitzige „Rainbows“ stupsten die Klinkhammer an – die Nassfliege wurde gänzlich ignoriert.
Frustriert wechselte ich zum See. Alle Stege waren belegt und kein Floss mehr frei. Also hämmerte ich den weißen Bunny-Streamer vom Floßanleger auf den See hinaus. Schon bald konnte ich eine Attacke verzeichnen, die ich aber nicht verwerten konnte. Nach einiger Zeit konnte ich dann eines der begehrten Flosse von niederländischen Kollegen übernehmen und schipperte hinaus auf das Fliegviessmeer. Doch auch dort konnte ich nur noch zwei Attacken ohne zählbares Ergebnis vermelden.
Irgendwann war dann der Zeitpunkt gekommen, um den ersten „Schneidertag“ des Jahres akzeptieren zu müssen. Tolles Wetter, viel frische Luft – aber ansonsten gab es außer „blutig geworfenen“ Finger, die zudem auch noch eiskalt waren, nichts nennenswertes zu vermelden. Eine Nullrunde halt!!! Wie heißt es doch so schön: Jeder Tag kann ein Angeltag sein, aber nicht jeder Angeltag ist ein Fangtag!!! Halten wir das Erlebte dann doch lieber etwas positiver in Erinnerung: Ein schlechter Angeltag ist immer noch besser, wie ein guter Arbeitstag.

Nur eine Woche später (am letzten Samstag des Monats Januar) sollte ich dann den dritten Versuch der Saison 2018 wagen. Auch Fischerfreund Michael hatte wieder Lust auf eine Runde „Stillwasserfischerei“ und begleitete mich zum zweiten Mal in diesem Jahr. Auch dieser Termin stand unter keinem guten Stern. Das Wetter war prima und die Bedingungen gut. Sofort machten wir uns mit dem Floss auf die Forellenpirsch am großen Hauptsee. Der weiße Streamer sollte es richten. Aber wir hatten die Rechnung ohne die Bewohner des selbigen gemacht! Lediglich eine Attacke vermeldete jeder von uns. Während ich auf eine trockene Klinkhammer wechselte, probierte Michael eine andere Farbe (schwarz). Nach zweienhalb Stunden gaben wir entnervt auf und wechselten zu den Kreken. Dort entschieden wir uns für die Trockenfliegenfischerei. Während ich nicht zum Zuge kam, konnte Michael die ersten beiden Regenbogenforellen landen. Als ich mich entnervt beklagte und zu ihm meinte ob er das Ernst meint, konterte er: „So ist der Plan…..jetzt weißt Du wie es mir sonst an deiner Seite ergeht!“ Nun gut…..in der Regel hat er das Nachsehen.
Mir gelang jedenfalls nichts und sämtliche Bisse oder Anstupser führten zu keinem Resultat. Viele waren es aber auch nicht.
Genervt enterte ich einen der Stege und probierte mich von dort aus abermals mit einem weißen Kaninchen -Zonker.
Immerhin konnte ich drei Attacken vermelden – doch ein Fisch sprang nicht dabei rum.
So langsam war die Sonne inzwischen mit dem Horizont verschmolzen und es wurde dunkler. Ich wechselte mit dem Streamer zurück an die Kreken und konnte nun Attacke auf Attacke vermelden. Doch keines der „Mistviecher“ blieb hängen. Dann – endlich – der Befreiungsschlag. Eine schöne Regenbogenforelle hatte sich nun doch den Streamer vernünftig gepackt und zappelte am Band! Nun stand es kurz vor knapp 2:1….. zu spät um noch ausgleichen zu können, aber immerhin keine „Nullrunde“, wie beim letzten Mal!

Roselies ruft
Der gestrige Sonntag stand dann wieder im Zeichen der Fliegenfischermesse / -börse in Roselies nahe Charleroi. Mit dem Kollegen Martin machte ich mich kurz entschlossen auf den Weg in den Osten Belgiens, wo der belgische Club A.P.M.C. zum 23. Mal die „Fête de la pêche à la mouche“ (das Fest des Fliegenfischens) organsierte. Viel neues gab es dort zwar nicht zu sehen, aber immerhin doch das ein oder andere interessante. So war die „Domaine Sommedieue“ zum ersten Mal als Aussteller vor Ort. Es war schön Bruno Fenaux nach längerer Zeit mal wiedersehen zu können. Ein weiterer Stand hatte die für uns wichtigen aquatisch lebenden Insektenlarven lebendig vor Ort. Natürlich gaben sich Anbieter und Händler aus Belgien, Frankreich und den Niederlanden ein „Stelldichein“ und offerierten ihre Angebote. Ergänzt wurden sie durch einige wenige Anbieter aus Deutschland, Polen, Tschechien, Irland, Slowenien, der Schweiz usw..
Im Gegensatz zur EWF in Fürstenfeldbruck ist die Veranstaltung in Belgien ja eher eine reine „Verkaufsmesse“. Somit fehlt das „Rahmenprogramm“, wenn man von einigen, wenigen Bindern absieht. Mein Bedarf an „Materialien“ hielt sich arg in Grenzen und somit habe ich lediglich ein wenig „Kleinkrams“ und viele Eindrücke mit nach Hause genommen. Leider schien die „Deutsche Fraktion“ geschlossen am Samstag vor Ort gewesen zu sein, weshalb man auch nicht viele „bekannte“ Gesichter antraf. Dennoch war der Tag wieder einmal schön und kurzweilig! Nachfolgend ein paar Impressionen:

Das Ei des Kolumbus?
Natürlich habe ich die ersten Fischtage des Jahres 2018 ausgiebig dazu genutzt, um meine neue Waterworks -Combo zu testen. Die genaue Bezeichnung ist schlicht und lautet Waterworks Lamson CA 5wt (Center Axis 5 Weight). Was muss man sich unter dem Center Axis – System vorstellen? Nun die Rute hat keinen Rollenhalter (Spacer), sondern die Rolle wird zwischen Rutengriff und einem Abschluss – Element geschraubt. Damit wird diese quasi in den Griff integriert, statt an sich mittels einem Fuß unterhalb des Rollenhalters zu befinden. Waterworks wirbt damit auf diese Art und Weise den Schwerpunkt zur Rutenachse hin zu verlegen und Pendelkräfte zu neutralisieren. Aber ist das wirklich signifikant? Ich habe es getestet! Doch kommen wir zu den technischen Daten:
Die Rute allein wiegt nur 84 g und ist somit ein echtes Leichtgewicht, wenn man die Schnurklasse #5 zugrunde legt. Selbst mit dem Abschlusselemt aus Flugzeugaluminium kommt die Rute auf geringe 91 g, was ein guter Wert ist. Dar Blank ist in hellem grau, passend zur Rolle gehalten und verfügt über 9 Doppelsteg – Schlangenringe, einem Leitring mit SIC -Einlage und einem Spitzenring. Die Ringwicklungen und Tierwicklungen stellen sich in transparentem dunkelgrau dar. Als Aktion gibt Waterworks „mittelschnell“ an. Folgende Gewichtswerte und Längen wurden von mir ermittelt / werden vom Hersteller angegeben:

Techn. Daten Waterwworks Lamson Selbst gemessen
Rutengewicht ohne Endstück 73g 84 g
Rutengewicht über alles 91 g
Länge 9′ / 2,74 m 9’14“ / 2,785 m
Länge Segmente 3 x 720 mm & 1 x750 mm
Rollengewicht 130 123 g

Als Rolle kommt die Center Axis 2 zum Einsatz, welche über einen Durchmesser von 89 mm und eine Spulenbreite von28 mm verfügt. Damit bringt man 150 yds 20 lb – Backing und eine WF5 – F Fliegenschnur unter. Wer sich die Tabelle ansieht, der kommt schnell darauf , das das Endstück der Combo von Waterworks zur Rolle gezählt wird!
Doch kommen wir nach den Fakten zu meinen subjektiven Eindrücken:
Die Combo fühlt sich angenehm leicht an und besitzt ein geringes „Swing-Weight“. Die „mittelschnelle“ Aktion kann ich nur unterstreichen, wenngleich der Hang zur schnellen Aktion größer ist, wie zu einer parabolischen Aktion. Die Rolle besitzt die Qualitäten, wie man sie von den Waterworks Lamson -Rollen gewohnt ist. Ultra Large Arbor – Kern mit toller Bremse und dezentem Klicker. Dazu eine hervorragende „Leichtbauweise“! Dennoch: Vielleicht bin ich ja „gefühlsarm“, respektive „unsensibel“, aber den eklatanten Unterschied zur normalen Ruten – / Rollenkombination, hinsichtlich des verlagerten Schwerpunkts, vermag ich subjektiv nicht wirklich wahrnehmen zu können. Allerdings legt sich die oberhalb des Griffes überstehende Rolle perfekt an den Anfang des Ellbogens an und verhindert so das ungewünschte Abknicken des Handgelenks . Das stellt für jeden Anfänger eine riesengroße Hilfe dar, um den unerwünschten Scheibenwischereffekt im Keim zu ersticken!!!! Allerdings ist die Combo mit satten 900.- € nicht gerade ein „Schnapper“ und dürfte somit als Einsteigergerät eher ungeeignet sein. Hier würde ich mir eine Version im Rahmen von 250.- – 300.- € wünschen. Das Gerät wäre also echt etwas für den ambitionierten Beginner!!!!
In der Praxis kann die Center Axis dann aber vollkommen überzeugen. Sowohl beim Wurf- , als auch beim Drillverhalten bleiben keine Wünsche offen. Etwas gewöhnungsbedürftig und fummelig ist die Unterbringung im ca. 550 g schweren Cordura – Rutenrohr mit vierfacher Unterteilung, da das Handteil zuletzt, also oben, in das unterteilte Rutenrohr platziert wird.
Ein weitere Vorteil des Systems ist, das man keine Rolle montieren muss, sondern lediglich drei Rutensegmente an das Handteil steckt – die Rolle ist ja schon integriert! Insgesamt hat das Teil „Suchtpotenzial“, auch wenn die tatsächlich beworbenen Vorzüge nicht direkt auf der Hand liegen. Leicht, schnell parat und extrem gut fischbar – so muss eine Kombie sein! Auch wenn der hohe Preis zunächst einmal abschreckt…..sie ist ihr Geld wohl eindeutig wert und wer sich erst an die ungewohnte Position der Rolle gewöhnt hat, der profitiert mächtig von dem ausgeklügelten System. Wie schon erwähnt: Solch ein System würde ich mir deutlich preisgünstiger für den Einsteiger wünschen. Nachfolgend ein paar Bilder der tollen und stimmigen Combo:

„Fliegenfischer mit Herz 2017“
Nun….inzwischen ist die beliebte Benefizaktion wieder „Geschichte“. Am Ende konnte ich 4300 .- € an den Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V. überweisen. Inzwischen ist das Geld auch schon verbucht und sogar die ersten Exponate für eine „Folgeauflage“ haben mich inzwischen erreicht. Allerdings wird erst einmal gefischt bevor das ich mir Gedanken zur 2018er Auflage mache! In eineinhalb Monaten haben wir die lange und zähe Durststrecke hinter uns gebracht und dürfen wieder Forelle, Äsche und Co. das Fürchten lehren. Im Mai wird es für mich wohl wieder ins Chiemgau gehen – was sich sonst noch so ergibt…mal sehen!

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Das läßt sich ja gut an……….

Die Forellensaison beginnt zwar erst Mitte März, aber ehrlich gesagt habe ich nicht die Geduld dafür solange zu warten. Auch die Fliegenbinderei vermag mich nicht über die Tristess der – gefühlt ewig andauernden – Schonzeit adäquat hinweg bringen zu können. Irgendwann juckt es einfach in den Knochen. Keine noch so gut gelungene Fliege kann das Gefühl eines kampfstarken Gegenübers an der Fliegenrute aufwiegen!
Sobald das Wetter passt, zieht es mich also an einen „Fliegenfischer – Forellenpuff“, weil dort gesetzliche Schonzeiten nicht gelten und die Möglichkeit besteht den Jagdtrieb auszuleben.
Allerdings habe ich diesbezüglich einen Anspruch: Ich möchte standesgemäß die ersten Fische des Jahres auch bitteschön mit der Trockenfliege überlisten. Von Buzzern an Bissanzeigern oder Streamern sehe ich daher erst einmal ab. Ich liebe die vorsichtigen und zaghaften Bisse an der Trockenen, wenn die Trutten noch gar nicht wirklich im Fressrausch sind. Das ist für mich eine weitaus größere Herausforderung, wie einen Streamer hinaus auf den See zu klatschen und mehr oder weniger hastig einstrippen zu müssen. Jagd auf die Giganten kann man machen, wenn die Meisterprüfung abgelegt ist!
So auch am letzten Wochenende! Es sollte kalt, aber sonnig werden. Folglich fasste ich den Entschluss dem „Ronden Bleek“ in den Niederlanden einen Besuch abzustatten. Auch ein Fischerfreund und Ex – Arbeitskollege war chronisch „unterfischt“ und entschloß sich dazu mit Gesellschaft zu leisten. Übrigens eine willkommene Gelegenheit, um meine neue Waterworks Lamson Center Axis einmal antesten zu können!
Vor ort angekommen, wurde diese dann auch direkt montiert. Aber was heißt montiert? Gegenüber anderen Ruten gibt es hier nicht viel zu montieren, denn die Rolle ist im Prinzip Bestandteil der Rute! Eigentlich muss man nur die Rutensegmente zusammenstecken und die Schnur durch die Ringe ziehen. Das spart zum einen Gewicht, denn der Rollenhalter fehlt ja als zwingendes Bindeglied zwischen Rute und Rolle und zum anderen verlegt man den Schwerpunkt der Rute- / Rollekombination zur Rutenachse. Bei mir macht sich dieser Vorteil subjektiv gesehen aber weniger bemerkbar. Gravierender finde ich dahingehend das der obere Teil der Rolle am Ellbogen anliegt und beim Ablauf der Wurfphysik stabilisierend wirkt. Das käme den Anfängern richtig entgegen, aber diese müssten gut betucht sein. Die Combo ist nämlich nicht ganz billig!!!!
Der Ersteindruck der mittelschnellen Rute, mit integrierter Rolle, war jedenfalls überzeugend. Das Gespann ließ sich super werfen. Es dauerte auch nicht lange und ich konnte den ersten Fisch des Jahres am neuen Gerät verzeichnen. Bald hieß es schon: Aller guten Dinge sind drei! Fischerfreund „Mischa“ hingegen fing so langsam an innerlich zu kochen. Er fischte die gleiche Schnur, die gleiche Fliege (ich hatte ihm eine meiner überlassen) und machte wirklich nichts verkehrt! Aber er kam einfach nicht zum Zug. Schlimm wurde es, als ich mit ihm den Platz tauschte und an seiner erfolglosen Stelle direkt Nummer 4 verhaftete!
Alles schöne Regenbogner zwischen 45 und 50 Zentimetern – wehrhaft und kampfstark!
Wenn jetzt der Wind nicht gewesen wäre…..der Tag wäre perfekt gewesen!!! Sonnenschein, Fisch am Band – Herz, was begehrst du mehr? Am Ende konnte ich über den Tag sieben gelandete Regenbogenforellen vermelden. Einige weitere hatten sich nach kurzem Drill verabschiedet und weitere habe ich „versemmelt“. Aber auch „Mischa“ konnte punkten und blickte dann doch auf zwei „Festnahmen“ zurück. Auch er hatte weitere „Bisse“ und „Aussteiger“!
Ein wahrlich gelungener Tag!!! Warum also einen „Depri“ schieben, wenn man das Heil am Wasser findet? Und das ganz legitim!
Übrigens stelle ich die Anlage „De Ronde Bleek“ in der nächsten „Fliegenfischen“ vor. Vielleicht ist das ja ein goldener Tipp für den ein oder anderen Besucher meines Blogs, um selber aus den Fängen der Enthaltsamkeit flüchten zu können?!
Dort warten nicht nur kampfstarke Regenbogenforellen bis hin zu einem Meter Länge, sondern auch Saiblinge, Bachforellen, Wiper und Schwarzbarsche auf den Besucher. Nachfolgend ein paar Impressionen meiner „Forellenhatz“ im Januar:

Für uns gibt es das „Winterloch“,….das Sommerloch ist für andere da……..!!!

Derzeit befinden wir uns fest im „Würgegriff“ der Schonzeit. Inzwischen dürfte die „Forellen freie Zeit“ in allen Bundesländern greifen. „Große Depression“ oder aber „Bindezeit“ nennen so etwas die Fliegenfischer. Zwar ist erlaubt auf Huchen und Hecht, sowie Barsch und Zander zu fischen, aber ehrlich gesagt…..wer hat bei dem Wetter schon wirklich Bock dazu?
Die Tage sind meist nass, kalt und windig. Ich jedenfalls brauche keine vereisten Ringe und klamme Finger!!!!
ICH scharre mit den Hufen und ersehne die ersten Tage mit Sonnenschein und zweistelligen Temperaturen um an irgendeinem Gott verdammten „Forellenpuff“ Jagd auf leichtsinnige Regenbogner zu machen!!!
Jawohl…..diese ungeliebten Neozoen, die man in Deutschland als „Einwanderer“ einfach nicht akzeptieren will……die werden mich mit Luftakrobatik  und rasanten Fluchten aus meiner Lethargie erwecken!!!!
Deutschland ist ein gelobtes Land………für alle Einwanderer und Asylanten! Alle werden mit großem Herz aufgenommen!!! Nur diese armen Regenbogner – die haben es echt nicht leicht!
Kaum wollen sie ins feuchte Nass der neuen Heimat, da steht da schon ein „grüner“ Gewässerwart und ermahnt mit erhobenem Zeigefinger: “ Du kommst hier ’net rein!!!“
Zumindest Bayern macht es da deutlich besser!!! Die haben Herz für die „Rainbow“!!!! Darum fahre ich auch so gerne nach Bayern – aber das soll beileibe nicht wertend sein!
Nun gut…..die Fischerei ruht, das politische Geschehen in Berlin ruht – was bleibt da zu berichten?
Zunächst einmal habe ich zuletzt die Kategorie „Fliege des Monats“ schleifen lassen! Das geht so nicht weiter!!!! Zeit dieses Manko zu beheben….und das werde ich sofortig in Angriff nehmen. Versprochen!!!!
Hier also die „Fliege des Monats“ für den Januar 2018!!! Ein Schelm, wer arges dabei denkt – es ist ein Zonker für die Regenbogner der Put & Take Gewässer im In- und Ausland!!!!
Desweiteren hat mich ein interessantes Teil erreicht. Seinerzeit schon einmal von SAGE in ähnlicher Form herausgebracht, steht für mich nun ein Test der „Waterworks Lamson – Center Axis“ an. Kann man das Rad zweimal erfinden? Sicher nicht! Aber man kann es vielleicht verbessern oder anders gesagt „auswuchten“. Genau das ist das, worum es sich hier geht!!!
Die Fliegenrolle hängt als „Kontergewicht“ dezentral unter der Fliegenrute und stört das Bild der zu bewegenden „Masse“!
Nun wagt Waterwoks Lamson den Schritt und verlegt die Rolle in Richtung Rutenachse! Sollte eigentlich Vorteile bringen. Aber ist das auch so? Ich werde es jedenfalls heraus finden!!!! Mit einem schlecht ausgewuchteten Autoreifen zu fahren ist wahrlich kein Vergnügen – doch läßt sich das auf das Werfen einer Fliegenrute übertragen? Zunächst erfolgen Tests auf der Wiese und dann geht es ans Wasser!!! Ich bin schon heiß darauf!!!!! Top oder Flop?
Der Countdown hat begonnen….in ca. 10 Wochen ist die „Forellenhatz“ wieder legitim. Der relativ milde Winter stimmt mich positiv, was „Kollateralschäden“ durch das „schwarze Geschwader“ anbetrifft. Vielleicht hat der Kormoran dieses Jahr ja die Äschenbestände geschont. Nach einer kräftigen Erholung, war an den von mir befischten Gewässsern 2017 wieder ein Einbruch der Bestände zu beobachten. Ich hoffe nur das dieser Trend nicht anhält!!!
In der Regel bin ich fleißiger Besucher der entsprechenden Messen und Veranstaltungen. Dieses Jahr habe ich mir die „Angeln 2018“ in Duisburg gespart. Da waren mir zu viele „Rainbow – hater“…..Scherz!!!!
Nein…natürlich nicht – es ist einfach dem Umstand geschuldet, das mein Terminplan knapp war und die „fliegenfischerei“ dort in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung verloren hatte. Es gibt nichts neues dort und immer das gleiche zu sehen ist irgendwann ein „Überdruss“ – da kenne ich nun doch bedeutendere Veranstaltungen!!!
Nun zu den Vorsätzen und Planungen für 2018: Ich würde gerne eine Regenbogenforelle von Ü 60 verhaften, einen Saibling fangen, schöne Bachforellen ans Band bekommen und sehen das der Äschenbestand wieder auf Erholungskurs ist! Bei den Weißfischen würde ich gerne wieder vorzeigbare Döbel und Barben präsentieren können!!!
Mal sehen was die Saison 2018 bringt!!!!! Auch dem Leser des Blogs wünsche ich viel „Petri Heil“ und „Tight Lines“ – möger der „Hochwasserurmel“ sich gnädig zeigen und stets eine erfolgreiche Fischerei ermöglichen!!!!! In diesem Sinne…………….

euer
Detlef

Der Blog lebt noch…….

Lange Zeit ist es ruhig geworden um den Blog von „Fliegenfischen-Deutschland.de“. Natürlich hatte das seine Gründe. Eigentlich aber nur einen: notorischer Zeitmangel!
Nach Ende der Forellensaison stand für mich wieder einmal die Aktion „Fliegenfischer mit Herz“ für den „Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V.“ im Focus. Die ganze Organisation hat fast meine ganze Freizeit in Beschlag genommen. Da ist dann der Blog ein wenig ins Hintertreffen geraten. Inzwischen entspannt sich die Situation, also habe ich auch wieder mehr Zeit um mich um andere Dinge zu kümmern.
Natürlich gibt es aufgrund der Schonzeit wenig fischereiliches zu berichten. Hechtfischen mit der Fliege war ich nicht und das Wetter war an den Wochenenden auch nicht gerade dazu prädestiniert ein paar Würfe an einer Anlage, wie „De Ronde Bleek“ zu wagen. Apropos „De Ronde Bleek“. Den stelle ich in der nächsten Ausgabe von „Fliegenfischen“ vor.
Am Vortag von Heiligabend, also gestern, habe ich dann doch ein paar Würfe auf der niederländischen Anlage gewagt. Ich hatte die Hoffnung, das aufgrund der milden Temperaturen auch die Forellen dort in „Feststimmung“ sein würden. Zumindest bis zu meiner Ankunft. Eisenhaltiges Wasser und eine damit verbundene Algenblüte von Braunalgen hatten die Gewässer der Anlage in eine braune Brühe verwandelt. Nicht nachteilig für die Fische, aber eben nicht sonderlich vorteilhaft für die Angler. Vom optischen Anblick ganz abgesehen! Mein Ziel war es die letzte Forelle des Jahres zu fangen…..vorzugsweise mit der Trockenfliege.
Leider habe ich das Klassenziel knapp verfehlt. Ein paar Bisse auf die Trockene, sowie einen auf einen Wooly Buggger bescherten leider nur drei Aussteiger, die mehr oder weniger lange gehakt waren. Landen konnte ich keine der zahlreichen Forellen. Obwohl man sie an der Oberfläche ziehen sah, waren sie relativ lethargisch hinsichtlich irgendeinem Fressverhalten. Manche stupsten die Trockenfliege provokant mit dem Oberkiefer an, ohne in irgendeiner Form daran zu denken diese mit dem Maul aufzunehmen. Wenn das Wetter passt, dann werde ich Mitte bis Ende Januar den ersten Versuch im Jahr 2018 wagen. Vielleicht klappt es dann ja mit dem „ersten Fisch des Jahres“!
Ich möchte an dieser Stelle auch wieder über ein paar mehr oder weniger neu erschienene Printmagazine berichten. Leider ist das natürlich auch ein wenig kurz gekommen. Zunächst einmal richte ich den Fokus auf die aktuelle Ausgabe von „Fisch & Fliege“ mit der Ausgabe 52:

Kommen wir zum Inhalt:

PRAXIS
Äsche: es geht noch was –  Alexander Keus empfiehlt zum Jahresende die Äschenfischerei
Silber im Süden – Barry Ord Clarke nimmt Sie mit auf Meerforellen im Süden Norwegens
Mehr ist manchmal mehr – Peter Corzilius empfiehlt und stellt Gelenkstreamer für Hechte vor
Ja wie schwimmen sie denn? –  Christian Kuchelmeister referiert über das Schwimmverhalten von Nassfliegen
Dem Silber auf der Spur – Paulo Hoffmann gibt Tipps zur „Lachsangelei für Anfänger“
Kampf gegen Plastik – Rasmus Ovensen macht auf ein Problem aufmerksam

REISE
Action im Sunshine State – Elmar Elfers besuchte Michael Mauri in Florida
Schicker Chalk Steam – Markus Müller war am ostenglischen Driffield Beck
Gespannt auf unbekannt – Bernd Taller nimmt Sie mit ins irische Donegal
Paradies im Pinzgauer Land – Flyfishing Nation stellt die Gewässer von Bräurup in Mittersill vor

FLIEGENBINDEN
Reine Kopfsache – Hans van Klinken stellt die perfekte Kopfperle vor
Sparen beim Shrimp – Daniela Misteli stellt alternative Materialien vor
Was kreucht und fleucht – Igor und Nadica Stancev binden in dieser Folge eine kleine Steinfliege
Fisch mal wieder nass – Gerhard Grünholz kennt eine Alternative zur Partridge & Orange – die Hen and Orange

REPORT
Zwischen Fisch und Fischer – Christoph Walbergs hat den Guides über die Schulter geschaut

GERÄT
Im Langzeittest – Der Nomad – Kescher von Fishpond
Im Langzeittest – Das Safe Passage Rolling Duffle von Orvis
Produkte – Neues am Markt

LESERAKTION
Neuer Start mit Cast – Loop – Gewinner berichten
Lesertestauflösung – Tungsten-Nymphen

STANDARDS
News – Aktuelles aus der Szene
Kurz gefragt – 5 Fragen an an……Robert Stroh

und natürlich die Vorschau auf die Jubiläumsausgabe Nummer 52

Vom gleichen Verlag ist jüngst ein „Sonderheft“ erschienen. Wer kennt die legendären Fliegenbinder aus Mazedonien nicht? Nadica und Igor Stancev sind seit Jahren eine feste Größe bei Fisch & Fliege und bringen im Rahmen der Reihe „Was kreucht und fleucht“ in jeder Ausgabe ein neues Muster. Nun hat man den beiden ein Sonderheft gewidmet. Fliegenbinden mit Igor und Nadica Stancev – 40 Fliegen …..Schritt für Schritt:

Der Jahr Top Spezial – Verlag hat natürlich auch eine aktuelle Ausgabe von „Fliegenfischen“ am Start:

Inhaltlich gibt es folgende Themen:

Notizbuch – Aktuelles aus der Szene
Eis – Gang – Thomas Wölfle über die winterliche Huchenpirsch
Leser binden Fliegen – Stephen Schubert stellt seine Cocktail – Shrimp vor
Vom Shuttlecock zum Umbrellacock – Roman Moser stellt seine „Umbrellacock“ vor
Catch & Release? Und ich dachte mit dem Essen spielt man nicht – Eine humorvolle Betrachtung und kulinarische Genüsse von Michael Werner
Lebenshilfe für Lachsfischer – Bernd Kuleisa hilft bei der Planung für das Jahr 2018
Tarantino & Tenkara – Axel Wessolowski über die Tenkarafischerei und Quentin Tarantino’s „Kill Bill“
Die hohe Schule der vergessenen Kunst – Warum ich so gerne mit der Nassfliege fische und wie ich diese Angelart wiederentdeckt habe
Der Rückstich muss sitzen – Herrmann Bürger über das Federkielsticken mit Fisch – Motiven
Gewässer-GuideDänemark: Meerforellen Hotspots auf Seeland; Norwegen: Auf Meerforelle im Oslofjord; Faröer: Insel des Nebels

und natürlich die Vorschau auf die Ausgabe 02/2018!!!

Es ist also genug „Lesestoff“ für die Feiertage bzw. den Urlaub (sofern Sie welchen haben) vorhanden!!! Ich wünsche ein Frohes Fest und besinnliche Weihnachtstage!!!

Ihr
Detlef Henkes

Jetzt wird’s bunt………..

So langsam verfärben sich die Blätter. Von gelbgrün, über gelb bis teils rot, um dann braun aus dem Blätterdach zu fallen. Kein Zweifel……..der Herbst ist ins Land eingezogen. Das bekräftigen auch die windigen, kalten und teils regnerischen Tage. Das das Ende der Schonzeit naht brauche ich in diesem Zusammenhang wohl nicht zu erwähnen.
Anfang Oktober habe ich mit meinem Facebook – Buddy und Fischerkollegen Gerd Creutz noch einmal die Domaine Sommedieue im französischen Departement Meuse (Maas) besucht. Auf dem Weg dorthin ließ uns Dauerregen das schlimmste befürchten. Doch wir hatten dann doch ein wenig Glück und das Wetter hielt einigermaßen. Ein wenig Nieselregen am Morgen bzw. Vormittag konnte uns die Stimmung nicht verhageln. Störender War dann schon eher der Wind, der uns zeitweise um die Ohren pfiff. Auf dem Weg zur malerischen Anlage konnte man sehr schön beobachten, das die Natur dort im Osten Frankreichs schon ein wenig weiter war. Die Verfärbung der Blätter war weitaus fortgeschrttener, wie es sich hier am Niederrhein darstellt. Ein Schreck durchfuhr meine Glieder direkt nach Ankunft. Wir hatten uns früh morgens um 04:30 Uhr auf einem stockdunklen Pendlerparkplatz getroffen, wo ich in Gerds Auto umstieg, um dann gemeinsam mit ihm und seiner Frau die Weiterreise anzutreten. Ob es das Kennenlernen war, die Müdigkeit oder ein Anflug von Altersdemenz: Ich Trottel vergass meine Watweste im eigenen PKW!
Nun stand ich da. Kein Vorfach, kein Nagelclip,, Keine Lösezange, kein Watkescher, etliche Fliegendosen nicht dabei – Ach Du Sch..e!!!!
Dann fiel mir siedendheiß ein, das sich in den Untiefen meiner Angeltasche, die ich wegen dem Fotoapparat immer mithabe, ein selbstgebasteltes Lanyard mit den wichtigsten Utensilien befindet. Genug Fliegen hatte ich eh dabei, denn da befindet sich ebenfalls eine umfangreiche Auswahl in besagter Tasche. Das Thema Vorfachmaterial erledigte sich dann auch schnell, denn dieses war gottlob vor Ort käuflich zu erwerben. Einem unbeschwerten Angeltag stand dann doch nicht im Wege.
Leider zeigte sich das Flossenwild an diesem Tag ein wenig unkooperativ. Die wenigen Fische, die wir fingen waren hart erarbeitet. Auch durch Fliegenwechsel konnte das Problem nicht wirklich gelöst werden. Aber solche Tage gibt es halt. Sei es dem Luftdruck geschuldet oder anderer äußeren Einflüsse, vielleicht auch dem fehlenden Glück – man selber ist dann relativ machtlos. Am Ende standen 6 Regenbogenforellen bei mir auf der Habenseite und Gerd fuhr mit der Bilanz von einem Bachsaibling und einer Regenbogenforelle heimwärts. Aber der Hecht lief wohl, denn der Koch des dazugehörigen Restaurants konnte einen schönen Hecht von 85 Zentimetern und gut 5 Kilogramm Gewicht fangen. Ich lernte auch Eric kennen, den Gerd schon von vorausgegangenen Besuchen kannte. Eric ist Deutscher und Stammgast in der Domaine Sommedieue. Da er die Anlage seit 1993 kennt, konnte er uns mit einigen Tipps versorgen. Der stolze Tageskartenpreis von fast 100.- € beinhaltet bekanntlich ein umfangreiches Viergangmenü. Auch an diesem Tag hatte uns der Koch auf leckere Art und Weise verwöhnt. Das hat schon etwas: Mittags wird die Glocke geläutet, was heißt: Es ist angerichtet!!!
Aber zurück zum anglerischen Aspekt! Wie schon erwähnt waren die Salmoniden in der Domaine Sommedieue an diesem Oktobertag beißfaul. Eine Iron Blue Dun in Größe 14 brachte dann doch hin und wieder einen Biss und auch 5 Regenbogenforellen. Die letzte fing ich auf eine Ritz D – Nymphe bei Dämmerungsbeginn. Von den zahlreichen Saiblingen und den Bachforellen entzogen sich alle meinen Nachstellungen. Endlich konnte ich auch einmal Teich 4 begutachten, der mir bislang aufgrund der knappen Zeit beim ersten Besuch verborgen geblieben war. Auch dieser ist traumhaft schön. Glasklares Wasser und ein dichter Teppich aus Wasserpflanzen am Grund des kleinen Quellsees. Überall sind dort die umherziehenden Fische ohne jegliche Beeinträchtigung auszumachen.
Insgesammt war es (trotz zickiger Forellen) aber ein schöner Tag, der nach Wiederholung schreit. Eines ist sicherlich kaum anzuzweifeln: Die Domaine Sommedieue gehört zu den schönsten Teichanlagen für den Fliegenfischer in Europa und ist mit Sicherheit die stilvollste! Nach folgend ein paar Impressionen vom Tag im Departement Meuse:


Auch Gerd hat noch einige schöne Fotos an dem Tag gemacht. Hier seine Bilder (Foto & ©: Gerd Creutz):

An der Rur lief es in der letzten Zeit auch ein wenig unrund. Es war ein stetiges auf und ab. Mal fing ich sehr gut, um dann wieder mit einer bescheidenen Bilanz wieder nach Hause zu fahren. Die Äschen machen sich weiterhin äußerst rar und es steht zu befürchten das der Kormoran im vergangenen Winter wieder ganze Arbeit geleistet hat. Dabei war doch im vergangenen Jahr eine so tolle positive Tendenz zu beobachten! Sollte es sich wieder geändert haben und der Äschenbestand vernichtet sein? Ich hoffe nein!!! Immerhin konnte ich inzwischen den ersten Junglachs in der Rur verhaften.
Nun hoffe ich rechtzeitig vor Saisonende noch ein paar Äschen fangen zu können. Nicht weil ich damit mein Fangbuch aufpolieren möchte, sondern eher um die Gewissheit zu bekommen das diese noch da sind! Nachfolgend noch ein paar Impressionen von der Rur aus den letzten Wochen:

Inzwischen ist auch die Ausgabe 6/2017 vom Printmagazin „Fliegenfischen“ erschienen. Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist die „Lady of the steams“ – sprich Äsche. Hier ein Blick auf den Titel:

Inhaltlich gibt es folgende Themen:

Notizbuch – Aktuelles aus der Szene
Die Äsche und der Herbst – Harald Bayler über die Herbstfischerei aufÄschen
Über die Äsche – Bernd Kuleisa gibt sein Wissen preis
Neues zur Cinammon Sedge – Walter Reisinger mit einem kurzen Nachtrag zum letzten Heft
Der Code der großen Flüsse – Roman Moser knackt ihn für Sie
Pflegefälle für Fliegenfischer – Bernd Kuleisa empfiehlt Produkte von Collonil
Nymphenfischen – Geheimnisse entlarvt – Ein Auszug aus dem empfehlenswerten Buch von Tankred Rinder
Mika und die Meerforellen – Andreas Jendrichowski mit einem „heißen“ Fliegentipp
Das Geheimnis der Schatzinsel – Nick Reygaert hat sie befischt
Sind wir nicht alle ein bißchen Jamie – Irgendwo hat Fliegenbinden ein wenig von „Kochen“ meint Ingo Karwath
Back to black – Thomas Wölfle über seine schwarzen Geheimnisse in der Fliegenbox
Wie aus Silber Gold wurde – Günter Kast besuchte Arni Baldursson
Leserbriefe – Briefe an die Redaktion
Momente – Was könnte wichtiger sein, wie ein letzter Wurf
Gewässer-Guide – Deutschland: Bocholter Aa und die Pfreimd; Schottland: In den Highlands und auf wilde Bachforellen

und natürlich die Vorschau auf die Reiseausgabe 07/2017!!!

Eine Neuigkeit gibt es auch von den „Tackle-Dealern“ in Deutschland. Das renomierte Fachgeschäft für Fliegenfischerbedarf „Flyfishing-Europe“ vom Möhnesee hat sich dazu entschlossen künftig auch die Firma Orvis in das Produktportfolio aufzunehmen. Eine schöne Sache für alle Fans des amerikanischen Traditionsunternehmens!

Wie auch in den Jahren zuvor, möchte ich auch im Jahr 2017 die Benefizaktion „Fliegenfischer mit Herz…..für krebskranke Kinder“ zu Gunsten vom Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V. durchführen. Die Besucher meines Blogs sind herzlich dazu eingeladen sich tatkräftig zu beteiligen. Ich denke das das eine schöne und gute Sache ist. Wer also ein paar selbstgebundene Fliegen, Gerät, Literatur usw. übrig hat, oder Tageskarten von seinem Pachtgewässer stiften möchte……..nur zu! Ich freue mich über jeden Beitrag. Wie immer, wird dann alles höchstbietend bei EBAY versteigert und der Reinerlös wird direkt dem guten Zweck zur Verfügung gestellt.

The days after………………..

Zugegeben, die Ansprüche nach solch einer „Ausnahme – Angeltour“, wie dem Urlaub im Chiemgau – mit 7 Stück Ü-60 Regenbognern an zwei Tagen liegen hoch…..sehr hoch! Das dieser Anspruch daheim nicht gehalten werden kann, liegt auf der Hand.
Eigentlich wollte ich während meines Jahresurlaubs noch ausgiebig gefischt haben…….auch daheim.
Aber es kam anders. Erst fehlte mir ein wenig die Motivation und dann meinte es Petrus nicht wirklich gut mit mir. Immer wieder regnete es und wenn sich kein Wasser vom Himmel ergoss, dann pflegte ein ordentlicher Wind zu wehen.
Nicht wirklich gute Voraussetzungen für die Fliegenfischerei. Wer mag schon gegen den Wind anwerfen? Was habe ich von einer dichten Wathose, wenn der Körper oberhalb der Wasserlinie geduscht wird?
So dauerte es eine Weile, bis das ich den Weg zum Wasser fand. Erst als ich wieder fleißig arbeitete, gönnte ich mir den ersten Ausflug an mein Vereinsgewässer.
Aber dieser gestaltete sich dann zu einem furiosen Auftakt in die herbstliche Saison. Am Parkplatz des ersten Hotspots angelangt, traf ich auf einen älteren Fliegenfischer aus Köln, der gerade einpackte. Dieser meinte das er recht gut gefangen habe, denn es hätte vor kurzem Besatz stattgefunden. Er empfahl mir mit der Trockenfliege zu fischen.
Nachdem wir uns getrennt hatten und ich am Wasser angekommen war, versuchte ich mich dennoch zunächst mit der Nassfliege. Was soll ich sagen? Fruchtlose Bemühungen!
Ich erinnerte mich an den Rat des Kollegens und wechselte auf eine Klinkhammer. Da platzte dann der Knoten! Ich konnte Biss auf Biss verzeichnen und am Ende waren es derer 6 Regenbogner, die ich an einer einzigen Stelle zum einem kurzen Landgang überreden konnte. Ich wollte aber noch einen anderen Hotspot antesten. Da die Fische an dieser Stelle nun „verbrannt“ waren und den Braten rochen, wechselte ich an einen Spot flussab.
Es dauerte eine Weile, aber auch dort fand ich letztendlich zum Erfolg. Am Ende mussten sich zwei weitere Regenbogner „ergeben“ und wurden unfreiwillig „Fotomodell“.
Finale furioso!!!!!

Dann wurde das Wetter wieder schlechter und ich wartete einen schönen Tag ab. Am darauf folgenden Sonntag machte ich mich abermals auf den Weg zur Rur. Dieses Mal aber in „Killer – Mission“, denn ich hatte von meiner besseren Hälfterb den Auftrag bekommen Fisch mit nach Hause zu nehmen. Es kam, wie es kommen musste…….nun gestaltete sich die Fischerei deutlich zäher. Mit allem Einsatz konnte ich dann doch zwei Begleiter für die Heimreise überreden – eine Regenbogenforelle von 29 cm und eine von 33 cm. Aber das ist ja immer so: Du fängst saugut, wenn Du gar nicht daran denkst einen Fisch mit heim zu nehmen udn wenn Du darauf aus bist, dann kannst Du von Glück sagen, wenn Du kein „Schneider“ bleibst! Aber Shit happens……wie Murphy’s Gesetz zu belegen weiß! Nette Beobachtung am Rande…..eine Wasseramsel, die unter anderem mit „Federpflege“ beschäftigt war. Übrigens war der „Topköder“ an beiden „Rurtagen“ eine selbstgebundene Klinkhammer!

Derzeit bedrückt mich allerdings etwas anderes: Eigentlich habe ich Anfang September wieder Urlaub, weil ein Trip an den Lech bei Arlberg / Österreich geplant war. Doch das scheint sich zu zerschlagen, weil meinem Reisebegleiter das Knie einen Strich durch die Rechnung macht und er somit abgesagt hat. Jetzt stehe ich vor der Frage den Urlaub komplett ad Acta zu legen, oder ein Alternativ – Programm zu fahren. In diesem Jahr ist es aber auch wie verhext. Fast alle Touren, die mit Fliegenfischerfreunden bzw. -kollegen geplant bzw. angedacht waren, fallen sprichwörtlich ins Wasser – ich könnte regelrecht heulen!!!!

Alles Jammern hilft nix…..ich habe den Besuchern des Blogs bislang den Inhalt der „Fisch & Fliege“ in der Ausgabe 51 vorenthalten. Das möchte ich nun tunlichst nachholen! Zunächst der Blick auf den Einband:

Natürlich soll auch der Inhalt nicht unerwähnt bleiben:

PRAXIS
Leinen los! –  Hendrik Dierks kennt auch andere Wasserfahrzeuge, wie das Belly Boat – Das Kajak
Wate ich? Wenn ja – wie viel? – Peter Corzilius über seine „Watphilosophie“
Trendsetter Hecht – Rasmus Ovesengibt Tipps zum Hechtfischen
Zander finden und fangen –  Steffen Schulz weiss wie!
Ja, wie schwimmen sie denn? – Christian Kuchelmeister referiert über das Schwimmverhalten gebundener Nymphen
Spezieller Service – Der italienische TLT -Stil im Detail von Peer Doering-Arjes und Vincenzo Penteriani
Am Rande bemerkt – Hotspots am Bach von Hans Eiber
Der Äsche auf der Spur – Jan Aben weiß wie man trocken richtig serviert

REISE
Mit Rammstein Richtung Monsterforellen – Jurassic Lake– Günter Kast war dort
Wild und wählerisch – Die Forellen des River Suir – Holger Bente über seine Erlebnisse an diesem Fluss in Irland
Gracias Gallegos – Das Silber Patagoniens – Mirjana Pavlic hat sich unsterblich verliebt – nicht nur in Land und Leute
Spanish Bonefish – Hans van Klinken über die Barbenpirsch in iberischem Flachwasser
Beschauliche Schwechat – Michael Salzer kennt die Perle Österreichs

FLIEGENBINDEN
Flatwing Stinger – Barry Orde Clarke stellt das Häppchen für Meerforelle vor
Was kreucht und fleucht – Igor und Nadica Stancev imitieren in dieser Folge mit der „Black Cricket“ Heimchen

REPORT
Start einer Leidenschaft – Fischen lernen in Österreich – Paulo Hoffmann führt Lisa Lewandowski ins Fliegenfischen ein

GERÄT
Im Langzeittest – Die GR70 Streamflex von Orvis
Produkte – Neues am Markt

NEWS
News – Aktuelles aus der Szene
Kurz gefragt – 6 Fragen an an……Walter Kummerow

und natürlich die Vorschau auf die Jubiläumsausgabe Nummer 52

In einem weiteren Blogeintrag, der in kürze erfolgen wird, werde ich mich dann wieder auf die Erlebnisse im Chiemgau konzentrieren………..Stay tuned!!!!!

Sieben auf einen Streich…………fast zumindest

Nun liegt sie schon wieder hinter mir – die schönste Zeit des Jahres, der Sommerurlaub! Wie auch in den letzten Jahren war der Chiemgau Ziel meiner Urlaubsreise und selbstverständlich wurde während unseres Aufenthaltes auch ausgiebig gefischt.
Viel habe ich in dieser Zeit erlebt…..auch Begebenheiten bzw. Momente, die ich mir im Traum nicht hätte vorstellen können. Komprimiert auf lediglich eine Woche habe vieles erlebt und viele Erkenntnisse sammeln können.
In der Nacht vom 22. auf den 23.07. ging es los. Nachts sollte gefahren werden, um dem zu erwartenden Ferienverkehr antizyklisch entgegen zu wirken. Im Prinzip eine gute Sache und eine erfolgreiche Taktik, wenn…….
Ja wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär!
Zunächst sah alles gut aus. Wir hatten die meisten Utensilien schon abends vorher gepackt und im Auto verstaut. Kurz vor Abfahrt folgte dann der Rest. Auf einer fast leeren Autobahn zerschnitten die Lichter der Scheinwerfer die Dunkelheit, während die Kilometer gefressen wurden. Hinter dem Hunsrück in Höhe der Pfalz fuhren wir in den Sonnenaufgang hinein Richtung Speyer. Dann wurde Karlsruhe passiert und erst in Höhe von Stuttgart wurde es etwas „verkehrsreicher“. Ohne besonderen Vorkomnisse passierten wir München, obgleich mich das Navi aus irgendeinem Grunde mitten durch die Stadt gelotst hatte. Nur eine kurze Pause bei Pforzheim zwecks Kaffee und Zigarette hatten wir uns gegönnt. Hinter München wurde es Richtung Inntal – Dreieck etwas langatmiger – zähfließender Verkehr! Auch dieser wurde bewältigt und das Ziel, unserer Ferienwohnung, war schnell nahe.
Etwa zwei Kilometer vor dem „Forellenhof“ war dann aber Schluss mit lustig. Eine Zivilstreife mit Blaulicht überholte uns und der Stau voraus verhieß nichts Gutes. Kurzentschlossen wählte ich eine Ausweichroute – ich kannte mich ja in der Gegend aus.
Was ich nicht wusste: Der Unfall (Grund für den Stau) hatte sich auf der Landstrasse unmittelbar in Höhe des Hotels ereignet. Somit war das Gebiet von der Feuerwehr weitreichend abgesperrt worden. Wir fragten an einer der Sperren, was denn passiert sei und wie wir zum Hotel kommen könnten bzw. wann die Sperrung aufgehoben werden würde. Ein Unfall mit mehreren PKW’s wäre ursächlich und die Sperrung würde noch einige Zeit dauern war die Antwort. Immerhin sollte man über den Berg von der anderen Seite aus Richtung Maria Eck ans Hotel kommen können. Also kehrt gemacht und über den Berg! Aber auch hier wurden wir auf eine Geduldsprobe gestellt, denn der Verkehr wurde in Wellen aus unterschiedlichen Richtungen durchgelassen. Nach gut einer halben Stunde Wartezeit ließ man uns dann passieren. Erleichtert fuhren wir ins Tal runter und bogen auf das Gelände vom Forellenhof ab.
Ich überließ meiner frau das Entladen des Wagens (immerhin hatte ich die 750 Kilometer weite und fast neunstündige Fahrt im Alleingang gemeistert) und gönnte mir erstmal ein kühles Weissbier.

Ein erster Blick auf die Traun zerschlugen Befürchtungen, die ich vor der Abreise gehegt hatte. Aufgrund von gewittrigen Niederschlägen war der Fluss angeschwollen gewesen. Zum Zeitpunkt unserer Ankunft war aber davon nichts mehr zu bemerken.
Somit ließ ich mir direkt eine Angelkarte für die Hausstrecke ausstellen. Am Nachmittag sollte es also direkt ans Wasser gehen!
Zzunächst versuchte ich mich an einem Zug, der mittig zwischen der Straßenbrücke und der Holzbrücke vor dem Hotel befindet. Auf der gegenüberliegenden Uferseite befinden sich einige Steinpackungen, wo immer große Forellen stehen, um Schutz und Nahrung zu suchen. Jedoch waren diese recht lethargisch und ich vermochte sie weder mit der Nassfliege, noch mit der Nymphe oder der Trockenfliege aus der Reserve locken zu können. Spät am Nachmittag steckte ich auf und entschied mich dazu einen Zug unterhalb der Strassenbrücke am Bahnhof zu befischen. Zumindest im letzten Jahr hatte sich der Hotspot, wo ein Kanal in die Traun mündet, als vielversprechend und erfolgreich erwiesen.
Ich kletterte die Böschung am Bahndamm hinunter, querte die Traun und wurde abermal belehrt, das ein Fluss wie ein großer Organismus ist. Er unterliegt durch Hochwasserereignissen einem steten Wandel und verändert sich. In der Mitte der Traun hatte sich an der entsprechenden Stelle eine Sand- / Kiesbank gebildet. Dort, wo man im letzten Jahr beileibe niemals hätte stehen können, war es jetzt gerade noch knietief und am Rand konnte man nicht mehr stehen. Dort hatte der Fluss eine Rinne gebildet. So blieb mir nichts anderes übrig als von der Bahnseite her zu fischen. Ich querte also abermals und warf die Schatten im Wasser an. Erst nach etlichen Versuchen erzielte ich mit einer Daddy Long Leg erste Erfolge. Ein paar schöne Forellen der 30er bis 40er – Klasse blieben dann doch hängen und befreiten mich aus dem Albtraum als Schneider zurückkehren zu müssen. Doch die „dicken Koffer“ aus dem Vorjahr konnte ich leider nicht mehr ausmachen, geschweige denn ans Band bekommen.
Negativ fiel auch auf das trotz der warmen Bedingungen kaum Insektenaktivität vorherrschte. Der Sommer ist nun mal nicht die beste Zeit für das Fliegenfischen nahe der Alpen!! Aber was will man machen, wenn man durch die Familie auf die Sommerferien angewiesen ist? Erstens kennen zu dieser Zeit die Fische jede Fliege mit Name und Katalognummer, denn sie haben durch hunderte Fischer jede schon mehrfach an den Kopf gekriegt und zum zweiten ist die ergiebige „Steinfliegenzeit“ längst vorbei. Lediglich ein paar versprengte kleine Eintagsfliegen und vereinzelte „Yellow Sallys“ locken zu dieser Zeit einmal sporadisch einen Fisch nach oben. Interessant wird es im Juli erst bei Einsetzen der Dunkelheit. Doch so lange mochte ich am ersten Tag nicht fischen. Zum einen war ich noch ziemlich fertig angesichts der anstrengenden Anreise und zum zweiten wollte ja auch noch etwas gegessen werden.
Immerhin…..der Anfang war gemacht!…………….

FORTSETZUNG FOLGT!!!!!

Ich komme zunächst zurück zum Tagesgeschäft! Vor kurzem erschien die neue Ausgabe von „FLIEGENFISCHEN“ mit der Ausgabe 5/2017. Auch bei dieser Ausgabe war ich als Autor tätig. Mein Beitrag handelt von blauen Steinen, schuppigem Gold und schwarzen Vögeln. Doch wie gewohnt, erst einmal ein Blick auf den Titel der Ausgabe:

Ebenfalls, wie üblich, eine Übersicht über die Themen des Heftes:

Notizbuch – Aktuelles aus der Szene
Der Tag der Äschen – Thomas Wölfle fischt auf spätsommerliche Äschen
Das tapfere Schneiderlein – Daniel Jertz hat mit einem Begleiter einen Schneidertag erlebt…..und bereut es nicht
Köcherfliege: Jetzt beginnt die heiße Phase – Harald Bayler stellt Muster für jede Lebenslage vor und gibt heiße Tipps
Die Wahrheit über die Cinnamon Sedge – Kaum ein Fisch frißt diese populäre Fliege – Walter Reisinger mit unglaublichen Fakten
Forellen unterm Teppich – Roman Moser referiert über „Weißwasser“ der besonderen Art
Schwarzfischer –  Steffen Schulz ist einer……Sie auch? Natürlich völlig legal!
Tenkara – Axel Wessolowski über die fernöstliche Art des Fliegenfischens – ohne Rolle und beschränkt auf das Wesentliche
Leserbriefe – Briefe an die Redaktion
Momente – Watschuh von Salamander
Gewässer-Guide – Deutschland: Ahr….alle öffentlichen Strecken und die Wolf; Dänemark  – Die Karup Au; Portugal – die Agarve; Italien – Trentino; Österreich –  Die Mürz

und natürlich die Vorschau auf die Ausgabe 06/2017!!!

Weiterhin hat mich in letzter Zeit ein weiteres Druckwerk in Atem gehalten. Nun ist der Knoten geplatzt! Tankred Rinder hat all seinen Mut zusammen genommen, kein finanzielles Risiko gescheut und glattweg ein Meisterwerk abgeliefert. In Zusammenarbeit mit Alexander „Flybei“ Keus und Sven Ostermann hat er sein erstes Buch als verantwortlicher Autor und Verleger auf den Markt gebracht. Der Titel „Nymphenfischen – Geheimnisse entlarvt“ ist ein echtes Sahnestückchen geworden. Aufgrund des gewaltigen Umfangs von 374 Seiten hat es auch etwas gedauert, bis das ich komplett durch war. Natürlich stelle ich das empfehlenswerte Werk auf Fliegenfischen-Deutschland.de ausführlich vor. Hier der Link zur Rezension!
Doch werfen wir zunächst einen Blick auf den Einband:

Hier gibt es eine Leseprobe und wer auf den Geschmack gekommen ist, der kann den sehr gut gelungenen Titel hier direkt beim Verlag bestellen. Mein Credo: Es lohnt sich!!!