The days after………………..

Zugegeben, die Ansprüche nach solch einer „Ausnahme – Angeltour“, wie dem Urlaub im Chiemgau – mit 7 Stück Ü-60 Regenbognern an zwei Tagen liegen hoch…..sehr hoch! Das dieser Anspruch daheim nicht gehalten werden kann, liegt auf der Hand.
Eigentlich wollte ich während meines Jahresurlaubs noch ausgiebig gefischt haben…….auch daheim.
Aber es kam anders. Erst fehlte mir ein wenig die Motivation und dann meinte es Petrus nicht wirklich gut mit mir. Immer wieder regnete es und wenn sich kein Wasser vom Himmel ergoss, dann pflegte ein ordentlicher Wind zu wehen.
Nicht wirklich gute Voraussetzungen für die Fliegenfischerei. Wer mag schon gegen den Wind anwerfen? Was habe ich von einer dichten Wathose, wenn der Körper oberhalb der Wasserlinie geduscht wird?
So dauerte es eine Weile, bis das ich den Weg zum Wasser fand. Erst als ich wieder fleißig arbeitete, gönnte ich mir den ersten Ausflug an mein Vereinsgewässer.
Aber dieser gestaltete sich dann zu einem furiosen Auftakt in die herbstliche Saison. Am Parkplatz des ersten Hotspots angelangt, traf ich auf einen älteren Fliegenfischer aus Köln, der gerade einpackte. Dieser meinte das er recht gut gefangen habe, denn es hätte vor kurzem Besatz stattgefunden. Er empfahl mir mit der Trockenfliege zu fischen.
Nachdem wir uns getrennt hatten und ich am Wasser angekommen war, versuchte ich mich dennoch zunächst mit der Nassfliege. Was soll ich sagen? Fruchtlose Bemühungen!
Ich erinnerte mich an den Rat des Kollegens und wechselte auf eine Klinkhammer. Da platzte dann der Knoten! Ich konnte Biss auf Biss verzeichnen und am Ende waren es derer 6 Regenbogner, die ich an einer einzigen Stelle zum einem kurzen Landgang überreden konnte. Ich wollte aber noch einen anderen Hotspot antesten. Da die Fische an dieser Stelle nun „verbrannt“ waren und den Braten rochen, wechselte ich an einen Spot flussab.
Es dauerte eine Weile, aber auch dort fand ich letztendlich zum Erfolg. Am Ende mussten sich zwei weitere Regenbogner „ergeben“ und wurden unfreiwillig „Fotomodell“.
Finale furioso!!!!!

Dann wurde das Wetter wieder schlechter und ich wartete einen schönen Tag ab. Am darauf folgenden Sonntag machte ich mich abermals auf den Weg zur Rur. Dieses Mal aber in „Killer – Mission“, denn ich hatte von meiner besseren Hälfterb den Auftrag bekommen Fisch mit nach Hause zu nehmen. Es kam, wie es kommen musste…….nun gestaltete sich die Fischerei deutlich zäher. Mit allem Einsatz konnte ich dann doch zwei Begleiter für die Heimreise überreden – eine Regenbogenforelle von 29 cm und eine von 33 cm. Aber das ist ja immer so: Du fängst saugut, wenn Du gar nicht daran denkst einen Fisch mit heim zu nehmen udn wenn Du darauf aus bist, dann kannst Du von Glück sagen, wenn Du kein „Schneider“ bleibst! Aber Shit happens……wie Murphy’s Gesetz zu belegen weiß! Nette Beobachtung am Rande…..eine Wasseramsel, die unter anderem mit „Federpflege“ beschäftigt war. Übrigens war der „Topköder“ an beiden „Rurtagen“ eine selbstgebundene Klinkhammer!

Derzeit bedrückt mich allerdings etwas anderes: Eigentlich habe ich Anfang September wieder Urlaub, weil ein Trip an den Lech bei Arlberg / Österreich geplant war. Doch das scheint sich zu zerschlagen, weil meinem Reisebegleiter das Knie einen Strich durch die Rechnung macht und er somit abgesagt hat. Jetzt stehe ich vor der Frage den Urlaub komplett ad Acta zu legen, oder ein Alternativ – Programm zu fahren. In diesem Jahr ist es aber auch wie verhext. Fast alle Touren, die mit Fliegenfischerfreunden bzw. -kollegen geplant bzw. angedacht waren, fallen sprichwörtlich ins Wasser – ich könnte regelrecht heulen!!!!

Alles Jammern hilft nix…..ich habe den Besuchern des Blogs bislang den Inhalt der „Fisch & Fliege“ in der Ausgabe 51 vorenthalten. Das möchte ich nun tunlichst nachholen! Zunächst der Blick auf den Einband:

Natürlich soll auch der Inhalt nicht unerwähnt bleiben:

PRAXIS
Leinen los! –  Hendrik Dierks kennt auch andere Wasserfahrzeuge, wie das Belly Boat – Das Kajak
Wate ich? Wenn ja – wie viel? – Peter Corzilius über seine „Watphilosophie“
Trendsetter Hecht – Rasmus Ovesengibt Tipps zum Hechtfischen
Zander finden und fangen –  Steffen Schulz weiss wie!
Ja, wie schwimmen sie denn? – Christian Kuchelmeister referiert über das Schwimmverhalten gebundener Nymphen
Spezieller Service – Der italienische TLT -Stil im Detail von Peer Doering-Arjes und Vincenzo Penteriani
Am Rande bemerkt – Hotspots am Bach von Hans Eiber
Der Äsche auf der Spur – Jan Aben weiß wie man trocken richtig serviert

REISE
Mit Rammstein Richtung Monsterforellen – Jurassic Lake– Günter Kast war dort
Wild und wählerisch – Die Forellen des River Suir – Holger Bente über seine Erlebnisse an diesem Fluss in Irland
Gracias Gallegos – Das Silber Patagoniens – Mirjana Pavlic hat sich unsterblich verliebt – nicht nur in Land und Leute
Spanish Bonefish – Hans van Klinken über die Barbenpirsch in iberischem Flachwasser
Beschauliche Schwechat – Michael Salzer kennt die Perle Österreichs

FLIEGENBINDEN
Flatwing Stinger – Barry Orde Clarke stellt das Häppchen für Meerforelle vor
Was kreucht und fleucht – Igor und Nadica Stancev imitieren in dieser Folge mit der „Black Cricket“ Heimchen

REPORT
Start einer Leidenschaft – Fischen lernen in Österreich – Paulo Hoffmann führt Lisa Lewandowski ins Fliegenfischen ein

GERÄT
Im Langzeittest – Die GR70 Streamflex von Orvis
Produkte – Neues am Markt

NEWS
News – Aktuelles aus der Szene
Kurz gefragt – 6 Fragen an an……Walter Kummerow

und natürlich die Vorschau auf die Jubiläumsausgabe Nummer 52

In einem weiteren Blogeintrag, der in kürze erfolgen wird, werde ich mich dann wieder auf die Erlebnisse im Chiemgau konzentrieren………..Stay tuned!!!!!

Ein Gedanke zu „The days after………………..

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